Heiliges Jahr der Barmherzigkeit
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Die Heilige Pforte im Petersdom ist wieder fest verschlossen: Dienstagabend um 18 Uhr haben Arbeiter der vatikanischen Dombauhütte sie zugemauert, wie der Pressesaal mitteilte. Papst Franziskus hatte die Pforte am Fest Christkönig vor zehn Tagen in einem feierlichen Akt geschlossen und damit das Außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit beendet. Das nächste reguläre Heilige Jahr ist 2025.

Franziskus erinnert daran, dass auch die Apostel Petrus und Paulus Gefangene waren. „Wir alle sind Sünder und auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen, die uns erhebt, verzeiht und Hoffnung gibt“, so Franziskus weiter. In dem Vorwort bedankt er sich für das Buchprojekt und versichert allen Häftlingen sein Verbundenheit.

Ein paar Tage nach der Schließung der Heiligen Pforte beim Petersdom und somit nach Ende des Heiligen Jahres hat der Papst die Organisatoren der Jubiläumsveranstaltungen sowie die freiwilligen Helfer in den Vatikan eingeladen, um sich bei ihnen für den geleisteten Dienst zu bedanken.

Wenn Wünsche in Erfüllung gehen: Nach der Obdachlosenwallfahrt zum Heiligen Vater hat ein Teilnehmer aus Hamburg jetzt seine erste eigene Wohnung gefunden.

Der niederländischen Erfolgsautor Leon de Winter behauptet in seinem Roman "Geronimo", dass der Terrorist Osama bin Laden nicht getötet wurde. Dieser Agententhriller ist aber auch ein Roman über Barmherzigkeit.

Die Obdachlosenwallfahrt zu Papst Franziskus oder das Flüchtlingsboot als Altar bei der Fronleichnamsprozession in Köln - alles bewegende Momente für Weihbischof Puff im Heiligen Jahr. In seinem täglichen Impuls betet er für die Menschen, die eine "zeitlose Barmherzigkeit" leben.

Boom äußerte sich in seiner Eigenschaft als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für das vom Papst ausgerufene Heilige Jahr zum Thema Barmherzigkeit, das gerade zu Ende gegangen ist.

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ist zu Ende. Hat Franziskus damit auch seinen Reformeifer verloren?

Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen begrüßt das Apostolische Schreiben "Misericordia et misera" von Papst Franziskus. Darin erklärt er, dass die Barmherzigkeit zu einer Kultur der Kirche werden soll.

Laut dem Salzburger Professor für Fundamentaltheologie und Ökumene schließe die franziskanische Strategie der Barmherzigkeit in diesem Fall eine „subversive jesuitische Taktik“ ein. Wenn der Papst der Pius-Brüderschaft den „guten Willen ihrer Priester“ zur Verwirklichung voller kirchlicher Gemeinschaft unterstelle, für die freilich klare Bedingungen aufrecht bleiben, habe er sie „ins kirchliche Geschirr gespannt“.

Lebensschutz also durch Barmherzigkeit und Bekehrung – aus Sicht von Erzbischof Paglia eine wirkungsvolle Prävention: „Gerade weil Abtreibung eine äußert schlimme Handlung ist, ist ein außergewöhnliches Gewähren von Barmherzigkeit notwendig.“

Ein „explosionsartiger Anstieg der Beichten“ war laut dem Erzbischof von Westminster, Vincent Nichols, ein positiver Effekt des Heiligen Jahres in der katholischen Kirche von England und Wales. Die Mitglieder der Bischofskonferenz hätten dies bei ihrer letzten Sitzung zu Abschluss des Heiligen Jahres bestätigt, sagte der Erzbischof gegenüber Radio Vatikan ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Italien zeigt weiterhin Militärpräsenz in der eigenen Hauptstadt: Auch nach dem Heiligen Jahr werde man "sehr sichtbare Militärkontingente in Rom lassen", sagte Italiens Innenminister Angelino Alfano in einer Bilanz des katholischen Wallfahrtsjahres.

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat zum Einsatz gegen "soziale Kälte bei uns" aufgerufen. Zur Barmherzigkeit gehöre nicht nur die Hilfe für Menschen in Not, sondern auch, die Ursachen der Not zu beseitigen.

Das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit ist zu Ende gegangen. Passend dazu hat Papst Franziskus das päpstliche Schreiben "Misericordia et Misera" veröffentlicht. Eine Einschätzung dazu gibt Stefan Kempis von Radio Vatikan.

Mehr Beichten und eine Erfolgsgeschichte der Pforten: Streiflichter auf das Heilige Jahr in Deutschland.

Ein Jahr lang war die Barmherzigkeit in Münster ein etwa vier Meter hohes hölzernes Tor: So sieht die „Pforte der Barmherzigkeit“ aus, die seit Dezember 2015 am barrierefreien Eingang des St.-Paulus-Doms steht. Sie wird bald abgebaut.

„Das Heilige Jahr ist zu Ende, kehren wir zurück zur Normalität“: So begrüßte der Papst an diesem Mittwoch die Teilnehmer an seiner Generalaudienz, drei Tage nachdem er die Heilige Pforte des Petersdoms feierlich geschlossen hatte. „Nicht verschlossen“ habe sich allerdings „das barmherzige Herz Gottes für uns Sünder“, bemerkte Franziskus: „Und genauso mögen sich auch unsere Herzen niemals schließen und mögen auch wir nicht aufhören, Werke der Barmherzigkeit zu tun!“

950 Millionen: So viele Menschen haben nach Schätzung des vatikanischen Kurienkardinales Rino Fisichella weltweit am Heiligen Jahr teilgenommen. Da nicht nur im Petersdom, sondern in jeder Diözese der Welt mindestens eine Heilige Pforte geöffnet worden war, hatten so viele Menschen wie nie zuvor die Möglichkeit, auch ohne lange Reisen eine Heilige Pforte zu durchschreiten und somit einen Ablass ihrer Sündenstrafen zu erhalten.

Wie sich die Kirche der Zukunft ändern muss, wie die Barmherzigkeit an die Herzen und Gewissen der einzelnen und der Staaten appelliert, der Götzendienst am Geld und die Aufmerksamkeit für die Ärmsten: In einem ausführlichen Interview blickt Papst Franziskus auf das Heilige Jahr zurück, das unter dem Thema Barmherzigkeit stand.

„Misericordia et misera“: Die Barmherzigkeit und die Erbärmliche. Mit diesen Worten hat der heilige Augustinus die Begegnung Jesu mit der Ehebrecherin (vgl. Joh 8,1-11) beschrieben, und sie sind der Ausgangspunkt eines Papstschreibens zum Abschluss des Heiligen Jahres. Es wurde an diesem Montagmittag vom Vatikan veröffentlicht.

Schlange stehen bis zuletzt: Bis Samstagabend gab es zahlreiche Pilger, die noch einmal durch die Heilige Pforte schreiten wollten, bevor sie - voraussichtlich - bis zum nächsten ordentlichen Heiligen Jahr im Jahr 2025 verschlossen wurde. Rund 21 Millionen Pilger haben an den Feierlichkeiten des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit insgesamt teilgenommen.

Ein Kommentar zum Ende des Heiligen Jahres von unserem Redaktionsleiter Pater Bernd Hagenkord SJ.

Es ist soweit: An diesem Sonntag um 9.58 Uhr hat Papst Franziskus die Heilige Pforte des Petersdoms geschlossen und somit das außerordentliche Jahr der Barmherzigkeit offiziell beendet. Nach einem letzten Erklingen der Hymne des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit und nach einem stillen Gebet hat der Papst selbst die Pforte geschlossen.

Kardinal Gerhard Ludwig Müller ist einer der wichtigsten Männer im Vatikan. Im Interview mit katholisch.de spricht er über das zu Ende gehende Heilige Jahr, das Reformationsgedenken und die Piusbrüder.

Mit seiner Diaspora-Aktion nimmt das Bonifatiuswerk Katholiken in den Blick, die ihren Glauben als Minderheit leben. Man wolle ihnen helfen aber auch von diesen Menschen lernen, sagt Generalsekretär Monsignore Georg Austen im domradio.de-Interview.

Zum Ende des Heiligen Jahre der Barmherzigkeit feiert Erzbischof Zenari am kommenden Sonntag zusammen mit dem Papst und den anderen neuen Kardinälen eine Heilige Messe im Petersdom. Das Motto des Jubeljahres versteht der Nuntius in Syrien nicht als guten Vorsatz; es sei für die kirchlichen Helfer vor Ort sozusagen das tägliche Brot im Kriegsalltag – etwa wenn es um die Bestattung der Toten geht.

Die unternehmerische Tätigkeit ist mannigfaltigen Risiken ausgesetzt, kann aber auch eine Übung in Barmherzigkeit sein. Das sagte Papst Franziskus an diesem Donnerstag zu den Teilnehmern einer Internationalen Konferenz der Katholischen Unternehmerverbände UNIAPAC.

Die Bilanz des Heiligen Jahres hängt vom Betrachter ab: Wer nur nach Rom schaut und in Zahlen denkt, ist enttäuscht. Anders sieht es aus, wenn man auf die Weltkirche blickt und nach der tieferen Botschaft des Jahres fragt.

Geduldig die Lästigen ertragen: Auch das ist ein Werk der Barmherzigkeit. Papst Franziskus machte es an diesem Mittwoch bei seiner letzten Generalaudienz während des Heiligen Jahres zum Thema. „Wir sind alle sehr gut darin, zu erkennen, was uns belästigt“, so der Papst.

Das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit endet. Ein Jahr lang stand dabei Mitgefühl, Vergebung, Buße und die Besinnung auf Gott im Mittelpunkt. Was in der Diözese Eichstätt dazu passiert ist, welche Erfahrungen in den letzten Monaten gemacht wurden und was davon bleibt, darüber berichtet Daniela Olivares in einer Zusammenfassung.

Der Franziskaner-Minorit Bernhard Johannes Schulte ist Beichtvater im Petersdom. Im Interview berichtet er über seine Erfahrungen mit den Beichtenden im Heiligen Jahr und die Botschaft der Barmherzigkeit.

Für Schwester Franziska von der Kölner Wohnungslosenseelsorge "Gubbio" war die Obdachlosen-Wallfahrt "eine Wertschätzung". Besonders beindruckend: Die Segnung des Papstes durch die Wohnungslosen.

In einem Aufruf von Papst Franziskus zur Barmherzigkeit sieht Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auch einen Appell zum Schutz der Umwelt. Barmherzigkeit müsse "ein globales Prinzip sein", forderte sie im Grußwort.

Eigentlich werden Jubiläumsjahre in der katholischen Kirche alle 50 Jahre ausgerufen. Papst Franziskus brach diesen Rhythmus, als er im Frühjahr 2015 das "Heilige Jahr der Barmherzigkeit" ankündigte. Es sollte 50 Jahre nach dem Konzil an den Aufbruch der Kirche erinnern und andocken. In Rom und auf der ganzen Welt war das Jubiläumsjahr präsent.

Die kubanische Regierung hat 787 Strafgefangene begnadigt. Die Initiative gehe auf das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit zurück, berichtete die Parteizeitung "Granma". Freigelassen würden vor allem Häftlinge mit guter Führung und geringen Reststrafen.

Lasst euch von der göttlichen Barmherzigkeit umformen!“ Das hat Papst Franziskus niederländischen Rom-Pilgern an diesem Dienstag im Petersdom mit auf den Weg gegeben. Priester, Bischöfe und Gläubige aus allen Bistümern der Niederlande waren kurz zuvor feierlich durch die Heilige Pforte der Barmherzigkeit gezogen.

Am letzten Sonntag sind alle Heiligen Pforten weltweit, mit Ausnahme der des Petersdoms, feierlich geschlossen worden. Wirklich alle? Nicht ganz. Eine Heilige Pforte in Afrika bleibt offen. Es ist die von Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik.

Das Jubiläum der Barmherzigkeit geht zu Ende: Es wurde in den unterschiedlichen Diözesen mit der Schließung der Heiligen Pforten in verschiedenen Kathedralen und Heiligtümern abschließend gewürdigt. Von nun an wird – von einzelnen Ausnahme abgesehen – nur die Heilige Pforte des Petersdoms geöffnet bleiben.

Zum Heiligen Jahr gab es sogenannte Missionare der Barmherzigkeit. Einer von ihnen war Bruder Paulus Terwitte. Im Interview spricht er über PR-Erfolge, organisatorische Mängel und Facebook-Gruppen für Bischöfe.

Eine Bilanz in einem Satz zog der Papst auch über das Jubiläum der Barmherzigkeit, das in den Diözesen der Weltkirche an diesem Sonntag mit dem Schließen der Heiligen Pforten endet: „Das Heilige Jahr hat uns einerseits dazu eingeladen, den Blick fest auf die Erfüllung des Reiches Gottes gerichtet zu halten, und andererseits dazu, die Zukunft auf dieser Erde zu bauen, indem wir die Gegenwart evangelisieren, um aus ihr eine Zeit des Heils für alle zu machen.“

Das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr steht vor dem Abschluss. Kardinal Woelki ist überzeugt: "Das Jahr der Barmherzigkeit mag zu Ende gehen, aber die von uns ausgeübte Barmherzigkeit darf niemals aufhören!"

Kardinal Reinhard Marx hat junge Christen aufgerufen, sich gegen eine "Kultur der Unbarmherzigkeit und des Hasses" einzusetzen. Der Erzbischof von München und Freising kritisierte eine um sich greifende feindselige Sprache.

Im Wortlaut: Die Predigt von Papst Franziskus zur Eucharistiefeier beim Jubiläum für die von der Gesellschaft Ausgeschlossenen. Das Kirchenoberhaupt empfing die Obdachlosen und übrigen sozial schwachen Menschen am 13. November im Petersdom.

Bei einem Gottesdienst mit Tausenden Obdachlosen im Petersdom hat Papst Franziskus deren gesellschaftliche Ausgrenzung angeprangert und mehr soziale Gerechtigkeit gefordert. Man solle sich mehr auf den Menschen konzentrieren.

Seit vergangenen Freitag waren rund 4.000 Obdachlose auf Einladung des Papstes in Rom. Die Gruppe aus dem Erzbistum Köln begleitete Weihbischof Ansgar Puff, der im Interview ein positives Resümee zieht - besondere Papstworte inklusive.

Romwallfahrt oder Weltjugendtag: Viele Ereignisse standen in diesem Jahr im Erzbistum Köln im Zeichen der Barmherzigkeit. Doch damit ist noch nicht Schluss, sagt Theologin Petra Dierkes. Denn nun geht das Flüchtlingsboot auf "Wanderschaft".

Zehn Tage, bevor die letzte Heilige Pforte zufällt, hat Papst Franziskus noch einmal das Hohelied der Barmherzigkeit gesungen. Bei der letzten Sonderaudienz des Heiligen Jahres auf dem Petersplatz strich er besonders einen Aspekt der Barmherzigkeit besonders heraus: die Inklusion. „Gott will nämlich in seinem Plan der Liebe niemanden ausschließen, sondern alle einschließen!

Jan war zehn Jahre obdachlos in Hamburg. Jetzt hat er eine Wohnung und ist einer der 6.000 Gäste, die zum Jubiläum der Obdachlosen nach Rom gepilgert sind. „Ich freue mich sehr darüber, Halleluja!“, sagt er im Gespräch mit Radio Vatikan. Mit ihm ist auch Joachim gekommen, ebenfalls aus Hamburg. Er ist der Einladung des Papstes gefolgt und es sei ihm eine Ehre gewesen, Franziskus persönlich im Vatikan getroffen zu haben.

Der Vatikan ehrt den heiligen Martin mit einer 2-Euro-Sondermünze. Die Gedenkprägung zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit zeigt Martin von Tours auf einem Pferd, wie er mit dem Schwert seinen Mantel teilt und die Hälfte einem Bettler gibt.

Eine Geste der Barmherzigkeit, die in dieser Form niemand erwartet hätte: Papst Franziskus hat junge Ex-Priester besucht, die ihr Priestertum an den Nagel gehängt und geheiratet haben. Das gab der Vatikan an diesem Freitag bekannt.

Von den rund 4.000 Obdachlosen aus ganz Europa, die an diesem Freitag den Papst im Vatikan getroffen haben, sind rund 600 aus Deutschland. Die größte Gruppe kommt aus Hamburg mit rund 70 Gästen. Sie sind am Donnerstagabend nach Rom geflogen, nachdem der Hamburger Erzbischof Stephan Heße ihnen den Reisesegen gab.

Es sind die Fähigkeit zum Träumen und die Leidenschaft, die uns ungeahnte Dinge erreichen lassen und letztlich zu Gott selbst führen. Wahre Armut hingegen sei es, wenn Menschen verlernten, zu träumen und mit Leidenschaft ein Ziel zu verfolgen. Das sagte Papst Franziskus an diesem Freitag vor rund 4.000 Obdachlosen aus über 20 Ländern in der Audienzhalle Paolo VI.

Dieses Vatikan-Wochenende steht im Zeichen von Menschen am Rande der Gesellschaft oder in prekären Lebenssituationen: Franziskus empfängt am Freitagmittag (11. November) Obdachlose in der Audienzhalle – die Begegnung ist zugleich Auftakt einer dreitägigen internationalen Obdachlosenwallfahrt nach Rom, deren Abschluss eine Papstmesse im Petersdom am Sonntag bildet.

Kranke und Gefangene besuchen: zu diesen beiden Werken der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch eindringlich aufgerufen. „Fallen wir nicht in die Gleichgültigkeit“, warnte der Papst bei der Generalaudienz. „Wir alle können Instrumente der Barmherzigkeit Gottes werden, und das ist für uns selbst sogar noch besser als für die anderen.“

Zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus eine ganz besondere Gruppe von Menschen nach Rom eingeladen: Wohnungslose. Aus ganz Europa werden über 6.000 Menschen diesem Ruf folgen. Die Kölner Caritas ermöglicht 130 Personen aus dem Erzbistum und Nachbarbistümern die Fahrt, indem sie die Finanzierung durch die Caritas-Stiftung und das Kölner Domkapitel organisierten. Kostenpunkt: 50.000 Euro.

Der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für das Heilige Jahr, Weihbischof Ulrich Boom (Würzburg), sieht eine weitreichende Wirkung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit.

Was bedeutet Barmherzigkeit in unseren aufgeklärten Zeiten? Eine Diskussionsrunde mit dem Pastoraltheologen Paul Zulehner, dem Redakteur der Wochenzeitung "Der Freitag" Dr. Michael Jäger, der Buchautorin Dr. Ina Praetorius und Dr. Stefan Silber (Misereor/ Pax Christi).

Das Motto lautet "Mit Herz und Hand". Es gibt mehrere rote Fäden, die sich durch den Kalender ziehen. Zum Beispiel barmherzige Taten, die uns sowieso im Advent begleiten sollten, oder?

Papst Franziskus ist im Vatikan mit Gefängnisinsassen zusammengetroffen. Wie das vatikanische Presseamt an diesem Montag bekannt gab, hat Papst Franziskus in seiner Residenz Casa Santa Marta Insassen der Besserungsanstalt „Due Palazzi“ aus dem italienischen Padua empfangen.

Heute feiern wir, Brüder und Schwestern, das Jubiläum der Barmherzigkeit für und mit euch Strafgefangenen. Und wir verspüren, dass es notwendig ist, sich mit diesem Ausdruck der Liebe Gottes, der Barmherzigkeit, auseinanderzusetzen.

Eine ungewöhnliche Heilig-Jahr-Feier: Papst Franziskus hat an diesem Sonntag eine Messe mit ungefähr tausend Häftlingen gefeiert. Sie kamen vor allem aus Italien, aber auch einige aus den USA, Mexiko und den Niederlanden.

Das Motto der Diaspora-Aktion lautet "Keiner soll alleine glauben. Unsere Identität: Barmherzigkeit." Feierlich eröffnet wird die Aktion am 06. November im Dom zu Unserer Lieben Frau und in der Karmelitakirche in München.

Das Gleichnis Jesu vom barmherzigen Samariter könne Mut machen, "dass wir uns einen Ruck geben und Nächstenliebe und Barmherzigkeit leben", sagte der Theologe am Donnerstagabend in der Radio-Talksendung "Arena" auf WDR 2. Menschen seien "in der Lage und vielleicht auch in der Pflicht", die Hilfsbedürftigkeit Anderer zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Papst Franziskus fordert zum Gebet für Länder wie Deutschland auf, die eine große Zahl von Flüchtlingen und Vertriebenen aufgenommen haben. Der Vatikan veröffentlichte an diesem Freitagmorgen eine entsprechende Videobotschaft des Papstes; sie bezieht sich auf seine Gebetsmeinung für den November.

Sie war auch das Thema eines weiteren interreligiösen und interkulturellen Treffens, das in diesen Tagen in Rom stattfand: Das Internationale Dialogzentrum KAICIID hat rund 40 Vertreter aller Weltreligionen zu einem Symposium an die Päpstliche Uni Gregoriana geladen, das Treffen mit Papst Franziskus stellte den Startpunkt und Inspirationsquelle der Diskussionen dar.

Zum Abschluss des Jahres der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus 6000 Wohnungslose und andere Menschen am Rande der Gesellschaft nach Rom eingeladen. Mit dabei ist auch Sven aus Berlin. Vor der Wallfahrt haben wir uns mit ihm getroffen.

Der Vatikan hat eine kritische Auswertung des Heiligen Jahres angekündigt. Dabei sei auch mit Blick auf Besucherzahlen zu prüfen, ob man das Ziel und die Erwartungen erreicht habe, sagte der für die Organisation des Pilgerjahres zuständige Kurienerzbischof Rino Fisichella am Donnerstag in Rom.

Obdachlose liegen Papst Franziskus am Herzen: In Rom organisierte er Ausflüge zum Meer für sie, spendierte Pizza, richtete eine kleine Ambulanz am Vatikan ein. Nun hat er sie zu einem großen Pilgerfest eingeladen.

Wenige Tage vor der feierlichen Schlusszeremonie des außerordentlichen Heiligen Jahres buchstabierte er vor den Religionsvertretern die universal gültige Bedeutung von Barmherzigkeit aus. Repräsentanten von Judentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus und anderen Weltreligionen versammelten sich mit dem Papst fast auf den Tag genau 30 Jahre nach dem ersten Friedenstreffen der Religionen, das Papst Johannes Paul II. am 27. Oktober 1986 in Assisi veranstaltet hatte.

Im Rahmen des Heiligen Jahres wird Papst Franziskus an diesem Sonntag mit Strafgefangenen, ihren Familien, Gefängniskaplanen und Wärtern eine Messe im Petersdom feiern. Bereits 4000 Personen hätten sich für das Ereignis angekündigt, unter ihnen seien etwa 1000 Häftlinge aus einem Dutzend Ländern, gab Erzbischof Fisichella bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der Initiative an diesem Donnerstag bekannt.

Papst Franziskus hat in den vergangenen Monaten mehrfach mit Inhaftierten, unter ihnen auch zum Tode Verurteilten, telefonisch Kontakt gehabt. Das bestätigte der Vatikanverantwortliche für das Heilige Jahr, Erzbischof Rino Fisichella, an diesem Donnerstag vor Journalisten. „Das Interesse des Papstes geht über das Jubiläum hinaus“, zeigte sich der Erzbischof bei der Vorstellung der Initiativen des Heiligen Jahres, die Gefangenen und gesellschaftlich Ausgegrenzten gelten, überzeugt.

Das wird Papst Franziskus bestimmt freuen. Das von ihm ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit wird in Emmerich sichtbar. In der Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer sind sieben „Werke der Barmherzigkeit“, nämlich sieben Banner an sieben Orten für sieben Wochen im Wechsel zu sehen.

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck ist entsetzt über den Fall des verstorbenen Bankkunden, der am 3. Oktober von Passanten ignoriert auf dem Boden lag. Nur einer tippt den Notruf. Bischof Overbeck ruft deshalb zur Barmherzigkeit auf.

Die kirchliche Tradition kennt sieben "leibliche Werke" und sieben "geistige Werke" der Barmherzigkeit (vgl. auch Gotteslob 29,3). Die Münchner Kirchenzeitung stellt im Rahmen des Jahrs der Barmherzigkeit alle 14 Werke sukzessive vor, die sieben leiblichen sogar im Selbstversuch.

Diese Woche besuchte der neugeweihte Bischof Dr. Volodymyr Hrutsa, der neue Weihbischof der griechisch-katholischen Erzeparchie Lviv (Lemberg)/Ukraine, das Collegium Orientale. Lesen Sie dazu sein Interview zum Jahr der Barmherzigkeit.

Das Heilige Jahr war – und ist es noch für 30 Tage – eine groß angelegte Initiative, das "vergessene Sakrament" der Beichte wieder zu etablieren. Salopp könnte man sagen, es ging um eine Werbekampagne, einen "alten Ladenhüter" wieder an den Mann zu bringen. Hatte Papst Franziskus damit Erfolg?

Galileo Galilei habe aus Protest gegenüber der Zensur seiner These, die Erde kreise um die Sonne und nicht umgekehrt, ausgerufen: "Und sie bewegt sich doch!" Am Ende des Heiligen Jahres, in dem es Papst Franziskus gelungen ist, den Ablass wieder "salonfähig zu machen", möchte man sagen: "Es gibt ihn doch! Den Nachlass zeitlicher Sündenstrafen."

"Barmherzigkeit ist Ausdruck der Treue Gottes": Daran hat Kardinal Walter Kasper bei einer Predigt in der Kirche des Campo Santo Teutonico. Der 83-jährige Theologe erklärt dabei das Thema des zu Ende gehenden Jubeljahrs der Barmherzigkeit anhand der Tageslesung vom Zöllner Zachäus.

Es gibt keinen Menschen, der nichts Gutes in sich hat. Die Jungfrau Maria könne den Gläubigen helfen, das „verborgene Gute“ bei den Mitmenschen zu entdecken. Das sagte der Papst beim Mittagsgebet an diesem Sonntag auf dem Petersplatz. Bei dem „Guten in Menschen“ gehe es um das „Bild Gottes“, das in den „Herzen eines jeden Menschen“ zu finden sei.

Wenn am 20. November das Heilige Jahr zu Ende gehen wird, soll im Petersdom zur „Erinnerung“ an dieses außerordentliche Jubiläumsjahr das älteste Kruzifix von St. Peter für alle Gläubigen wieder sichtbar angebracht werden.

„Barmherzigkeit, das ist der Name Gottes.“ Mit diesen Worten nahm Kardinal Bergoglio, der jetzige Papst, das neu ins Spanische übersetzte Werk seines Zimmernachbarn Walter Kasper, beim Konklave, der Papstwahl, entgegen. „Barmherzigkeit“ sei ein Leitthema der Frömmigkeit, sie werde in den Gottesdiensten, in Gleichnissen und Volksfrömmigkeit immer wieder thematisiert, so Kardinal Kasper, zu Beginn seines Vortrags im überfüllten Auditorium Maximum der Theologischen Fakultät am Dienstagabend.

Zu einer „Intelligenz der Liebe“ hat Papst Franziskus im Umgang mit Ehen in der Krise geraten. Es gelte, angesichts der „Verletzlichkeit und der Möglichkeit des Scheiterns einer Liebe zwischen Menschen“ „großes Mitgefühl und Barmherzigkeit“ aufzubringen.

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit endet im November. Wir haben junge Leute gefragt, was für sie Barmherzigkeit bedeutet. Die Jugendlichen waren im Sommer 2016 beim Weltjugendtag in Krakau dabei. Auch er stand unter dem Motto der Barmherzigkeit.

Barmherzigkeit habe eine „befreiende Kraft“, so der Papst, „die wir allzuoft mit abstrakten Formulierungen und legalistischen Bedingungen verwässern“. „Der Herr, der auf uns mit Barmherzigkeit schaut und der uns erwählt, sende uns aus, damit die Barmherzigkeit wirksam zu den Armen, den Sündern, den Ausgesonderten und den Gekreuzigten der heutigen Welt gelangt, die unter Ungerechtigkeit und Gewalt leiden!“

Das wird ein recht ungewöhnlicher Anblick: Vor der Sankt Michaelskirche in der Münchner Fußgängerzone wird am 28. und 29. Oktober eine auf zwei mal drei Meter nachgebaute Gefängniszelle stehen - als Zeichen zum Jahr der Barmherzigkeit.

Papst Franziskus hat bei einer Sonderaudienz zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit auf dem Petersplatz an die Amtseinführung von Johannes Paul II. (1978-2005) vor 38 Jahren erinnert.

Die kolumbianischen Bischöfe äußerten sich in einer Stellungnahme zufrieden über die Aktion, die ein Zeichen des Jahres der Barmherzigkeit und in Einklang mit der Forderung von Papst Franziskus sei, als Kirche aus den eigenen Grenzen heraus zu gehen und die Präsenz Gottes spürbar zu machen.

Einer Welt, die „einen Weltkrieg in Stücken“ führt, muss das Prinzip der Barmherzigkeit entgegengesetzt werden. Dieses gern von ihm gebrauchte Wort wiederholt Papst Franziskus nun in der Einleitung zu dem Buch „Non aver paura di perdonare“ [Habe keine Angst zu vergeben], das der argentinische Priester und Beichtvater Jorge Mario Bergoglios, Luis Dri, vorgelegt hat.

Die Barmherzigkeit erfüllt das Herz des Vaters mit inniger Freude, wenn er den menschlichen Geschöpfen begegnet; von Anfang an wendet er sich liebevoll auch an die Schwächsten, denn seine Größe und seine Macht offenbaren sich gerade in seiner Fähigkeit, sich in die Kleinsten, die Ausgestoßenen, die Unterdrückten hineinzuversetzen.

Zuhören, zuhören, zuhören, auch wenn der andere anders denkt als man selbst: Diesen Rat gibt Papst Franziskus jenen, die sich ein besseres Zusammenleben im Zeichen des Respekts wünschen. Den anderen zu unterbrechen, ihm seine Meinung aufzudrängen und ihn anzublaffen sei eine Form von Aggression, wie Franziskus sagte. Zuhören, das Gesagte aufnehmen, nachdenken und dann antworten, kurz, echter Dialog - das sei ein wichtiger Aspekt der Barmherzigkeit.

Die Barmherzigkeit kann Menschen verändern und das Leben der Mitmenschen stärken. Das war der rote Faden bei der Audienz des Papstes an diesem Donnerstagmorgen für das Generalkapitel der Augustiner-Rekollekten. Der heilige Augustinus habe mit seinem Leben „Menschen verbunden“, so der Papst in seiner Ansprache.

Kirchenchöre, Musikkapellen und Organisten aus Europa und der Welt feiern dieser Tage in Rom ihr Jubiläum der Barmherzigkeit. Rund 100.000 Katholiken, die in irgendeiner Weise zur musikalischen Ausgestaltung der Liturgie beitragen, waren am Samstag auf dem Petersplatz zur Sonderaudienz mit Papst Franziskus versammelt, der sich bei ihnen bedankte.

Wie barmherzig sind wir etwa im Umgang mit dem öffentlichen Scheitern von Institutionen oder Prominenten? Das war Thema eines Gesprächsabends mit Hamburgs Erzbischof Stefan Heße und Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer.

Armut ist nicht etwas Abstraktes, jeder Mensch reagiert emotional auf den Anblick konkreter Armut. Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz an diesem Mittwoch sprach Papst Franziskus einmal mehr über die Werke der Barmherzigkeit.

Der Rosenkranz sei "in vieler Hinsicht die Zusammenfassung der Geschichte der Barmherzigkeit Gottes", sagte Past Franziskus vor mehreren tausend Gläubigen.

Die Papstvisite im Kinderdorf reihte sich ein in die „Freitagsbesuche", die Franziskus zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit unternimmt. Zuletzt hatte der Papst eine Neugeborenenstation in einem römischen Krankenhaus und anschließend ein Sterbehospiz angesteuert.

Das Ende des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit naht: Zum Ende des Kirchenjahres am 20. November, dem Fest Christkönig, werden die Heiligen Pforten wieder geschlossen. Der Vatikan hat an diesem Samstag bekannt gegeben, wer diese Aufgabe in den päpstlichen Basiliken im Auftrag des Papstes wahrnehmen wird.

Das Konsistorium soll einen Tag vor dem Ende des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit stattfinden. Am 20. November, dem Christkönigsfest und Abschluss des Jubeljahrs, beabsichtigt Franziskus, gemeinsam mit den neuen Kardinälen die Heilige Messe zu feiern.

In seiner Katechese öffnete der Papst ein neues Unterkapitel in seiner Reihe zum Thema Werke der Barmherzigkeit. Die Ansprache bildete so etwas wie ein Scharnier zwischen den beiden Typen der Werke der Barmherzigkeit, den leiblichen und den geistigen. Jesu Auftrag, barmherzig zu sein, wie der Vater barmherzig ist, appelliere an das Bewusstsein aller Christen, so der Papst.

Die Limburger Marienschule ist mit einem ersten Preis beim „Barmherzigkeitswettbewerb“ der Deutschen Bischofskonferenz ausgezeichnet worden. Für ihren "Lebendigen Adventskalender". Aber was genau ist das?

"Unter dem biblischen Leitwort "... denn sie werden Erbarmen finden" greifen wir das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit auf. Barmherzigkeit drückt sich immer in konkreten Taten aus. Deshalb müssen wir die Notsituationen in aller Welt wahrnehmen und helfen."

Vor und nach der Messe in Tiflis hat der Papst an diesem Samstagmorgen eine Heilige Pforte durchschritten, die anlässlich des Ereignisses auf dem Podest im Stadion der Stadt aufgestellt wurde. Die aus der Gemeinde Rustawi stammende Pforte war vom Apostolischen Administrator Giuseppe Pasotto urspünglich in der südöstlich von Tiflis liegenden Stadt errichtet worden - und zwar in Ermangelung einer städtischen Erlaubnis für einen Kirchenbau. So wird die für die Messe ausgeliehene Pforte von Beobachtern auch als Symbol der kirchlichen Spannungen in dem überwiegend orthodoxen Land gewertet.

Die im Juli von einem Terroranschlag betroffene Kirche im nordfranzösischen Saint-Etienne-du-Rouvray wird an diesem Sonntag wiedereröffnet. Der Priester Jacques Hamel wurde dort im Altarraum ermordet. Der "IS" reklamierte die Tat für sich. Das Kirchtor erhalte den Rang einer "Pforte der Barmherzigkeit", sagte der Erzbischof von Rouen, Dominique Lebrun, dem italienischen bischöflichen Pressedienst SIR. Mit dem Durchschreiten einer solchen "Heiligen Pforte" können Katholiken während des derzeit laufenden Heiligen Jahres eine besondere Vergebung erhalten.

Daher wolle Franziskus den Blick gerade im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit auf Christus richten, denn er sei die Antwort auf das Drama des Bösen. „Mit Blick auf die vielen Leidenden in Syrien, im Irak und den nahen sowie fernen Ländern, wo Millionen von Flüchtlingen gezwungen sind Schutz und Zuflucht zu suchen, dort sieht die Kirche das Gesicht ihres Herrn während seiner eigenen Passion,“ unterstrich Franziskus die Bedeutung der Flüchtlinge und ihre Situation vor den Mitarbeitern katholischer Hilfsorganisationen.

„Die Kirche ist nicht nur für die Guten oder die, die gut erscheinen da, die Kirche ist für alle da, auch vorzugsweise für die Schlechten, denn die Kirche ist Barmherzigkeit. Und diese Zeit der Gnade und Barmherzigkeit erinnert uns daran, dass uns nichts von der Liebe Christi trennen kann.“

Der Papst hat die Krankenhäuser kritisiert, die „bewusst jegliche religiöse Hinweise“ unterdrückten. Insbesondere sei es falsch, wenn Spitäler sogar Ordensleute fernhielten, um ja nicht mit Religion in Berührung zu kommen. Darauf wies der Papst bei einer Audienz für über hundert Hospitalerinnen der Barmherzigkeit hin, die er an diesem Samstagvormittag im Vatikan empfing.

„Gott verkündet man durch die Begegnung mit den Menschen“, und: „Der Herr ist nicht eine Idee, sondern eine lebendige Person“. Das sagte Papst Franziskus an diesem Sonntag auf dem Petersplatz. Er feierte dort bei strahlendem Sonnenschein eine Messe zu den Heilig-Jahr-Feiern der Katecheten und Religionslehrer. Franziskus mahnte seine Zuhörer, „nicht viele Einzelheiten und Aspekte“ des Glaubens weiterzugeben, sondern seine „Mitte“.

Auf Einladung Erzbischof Bruno Fortes von Chieti-Vasto feierten nun aber am 18. September 2016 siebzig orthodoxe Bischöfe gemeinsam mit zwei Kardinälen und zahlreichen hohen Geistlichen der römisch-katholischen Kirche in der Basilika des Heiligen Gesichts in Manoppello die orthodoxe "Göttliche Liturgie" des heiligen Johannes Chrysostomos unter dem Angesicht Christi, das dort über dem Hauptaltar ausgestellt ist.

Es gelte, sich ihrer "mit der Fürsorge der Gottesmutter Maria und der Zärtlichkeit des barmherzigen Jesus zu erinnern". Zugleich rief der 79-Jährige am Mittwoch zum Abschluss seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz zum Gebet für alle Betreuer von Alzheimer-Patienten auf.

Es gibt eine innere Unruhe, die vom Heiligen Geist herrührt, und eine andere, die eher mit einem schlechten Gewissen zu tun hat. Das sagte Papst Franziskus an diesem Donnerstag bei seiner Frühmesse in der Casa Santa Marta des Vatikans.

Journalisten sollten sich davor hüten, die Ängste der Menschen etwa vor Flüchtlingen zu schüren. Das betonte Papst Franziskus an diesem Donnerstag bei einer Audienz mit rund 400 Mitgliedern des italienischen Journalistenverbands in der Sala Clementina. Auch sollten sie ihren Beruf nicht dazu missbrauchen, einzelne Personen oder ganze Nationen „kaputt zu schreiben“.

„Barmherzig wie der Vater: Über dieses Motto des laufenden Heiligen Jahres der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch gesprochen. Das Leitwort aus dem Lukasevangelium (Lk 6,36) ist „nicht einfach ein Slogan, sondern eine Lebensaufgabe“, sagte der Papst.

Mit der Ausstellung »La misericordia nell’arte« (Die Barmherzigkeit in der Kunst), die bis 27. November in den Kapitolinischen Museen in Rom zu sehen ist, hat sich eine Lücke geschlossen.

Barmherzigkeit. Das Wort habe ich noch nie verstanden. Fast ein Jahr lang schon wird es jetzt überall gefeiert. Das "Jahr der Barmherzigkeit", das Papst Franziskus am 8. Dezember im letzten Jahr ausgerufen hat und das noch bis zum 20. November diesen Jahres dauert.

Wir haben keine Waffen, aber das Gebet. Mit dieser Botschaft schloss Papst Franziskus das Weltgebetstreffen in Assisi an diesem Dienstag ab. Das nächste Mal wird Deutschland Schauplatz des internationalen Friedenstreffens sein.

Die Visite ist die jüngste einer Reihe von "Überraschungsbesuchen", die der Pontifex als Initiative im Jahr der Barmherzigkeit macht; frühere Besuche waren etwa in einem Altersheim, einem Suchtzentrum sowie einer Einrichtung für Ruhestandspriester.

Projekte von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Thema Barmherzigkeit sind am Wochenende in Vallendar ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Akademie an der dortigen philosophisch-Theologischen Hochschule sagte der Trierer Bischof Stephan Ackermann Barmherzigkeit dürfe in der Gesellschaft nicht ungerechte Zustände verdecken.

Der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper nimmt am Weltgebetstreffen in Assisi teil. Mit Radio Vatikan sprach der ehemalige Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen über seine Erwartungen an die Begegnungen, den Beitrag von Papst Franziskus zum „Geist von Assisi“ und die Notwendigkeit, einen Synkretismus der Religionen zu vermeiden.

Papst Franziskus hat in diesem Kirchenjahr zur Besinnung auf die Barmherzigkeit aufgerufen, daran orientiert sich auch die diesjährige Domwallfahrt in Köln. Erstmals führt der Pilgerweg im Dom am Flüchtlingsboot vorbei.

Christen sollten lernen, „von Barmherzigkeit zu leben, um Werkzeuge der Barmherzigkeit zu werden“. „Den Blick auf den Gottessohn gerichtet zu halten, lässt uns verstehen, wie viel Weg wir noch vor uns haben; aber gleichzeitig erfüllt es uns mit Freude, weil wir wissen, wir gehen mit ihm und sind nie allein. Also: Nur Mut!

Das monastische Leben, so der Papst, ist der Königsweg der Barmherzigkeit: "Die Welt zeigt heute immer deutlicher, dass sie Barmherzigkeit braucht; aber das ist kein Slogan oder ein Rezept: es ist das Herz des christlichen Lebens und gleichzeitig sein konkreter Stil, der Atem, der die zwischenmenschlichen Beziehungen belebt und sie aufmerksam und solidarisch macht gegenüber den Notleidenden."

Eine Pforte ist zugemauert, bei der nächsten handelt es sich um eine Figur und noch eine andere führt gar nicht zu einer Kirche: Nicht immer sind Heilige Pforten so gestaltet, wie man das vielleicht vermuten  würde. Manche (Erz-) Bistümer haben sich etwas Besonderes ausgedacht.

Auch in der heutigen Zeit gibt es etliche Sklaven, die Opfer einer falschen Freiheit dazu geworden sind. Das sagte der Papst bei der monatlichen Sonderaudienz für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit an diesem Samstag auf dem Petersplatz.

Zwei Reisen, einige Heiligsprechungen und dann der Abschluss des Heiligen Jahres: Für den Herbst stehen einige Ereignisse im liturgischen Terminplan des Papstes. Der Vatikan veröffentlichte an diesem Dienstag die anstehenden Feiern mit Franziskus.

Barmherzigkeit im Islam – das ist nicht die nächstliegende Kombination, wenn man islamistischen Hasspredigern und Salafisten in Deutschland zuhört oder die Gewalt des Islamischen Staates betrachtet. Dabei ist Barmherzigkeit die Grundeigenschaft des islamischen Gottes, behauptet der Münsteraner Islamwissenschaftler Mouhanad  Khorchide.

Dass der Mensch im Zentrum der menschlichen Gesellschaft stehen muss, wird immer wieder betont, nicht nur von Christen. Dass man das aber immer wieder anmahnen muss, zeigt dass diese Zentralität zu wünschen übrig lässt. Papst Franziskus betont immer wieder, dass nicht wirtschaftliche Interessen, nicht Moden, nicht Gewinn und Macht bestimmen dürfen, wie die Gesellschaft aussieht, sondern eben die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Menschen.

Die Anziehungskraft von Mutter Teresa ist bis heute ungebrochen. In Indien kommen jeden Tag junge Menschen an, um der Ordensgründerin nachzufolgen: als freiwillige Helfer der Armen und Kranken.

Bei einer Görlitzer Bistumswallfahrt nach Neuzelle (Brandenburg) haben Bischof Wolfgang Ipolt und Erzbischof Heiner Koch die Barmherzigkeit als Kernbotschaft des christlichen Glaubens hervorgehoben. „Barmherzigkeit ist nicht zu verwechseln mit einer blut- und kraftlosen Weichlichkeit, der jede Entschiedenheit und Klarheit abgeht“, betonte Ipolt am Sonntag in dem Wallfahrtsort vor mehreren tausend Pilgern aus Brandenburg und Sachsen. „Barmherzigkeit ist etwas, bei dem es ums Ganze des Lebens eines Christen geht.“

Die Heiligsprechung liegt ganz auf einer Linie mit dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus für dieses Jahr ausgerufen hatte. Denn Mutter Teresa steht wie kaum jemand anderes für das Engagement für die Armen, betonte der Postulator der Heiligsprechung, Pater Brian Kolodiejchuk, am vergangenen Freitag bei der Pressekonferenz.

Der zweite Teil der Predigt widmete der Papst Mutter Teresa. Sie sei in ihrem ganzen Leben eine großherzige Ausspenderin der göttlichen Barmherzigkeit, gewesen „indem sie durch die Aufnahme und den Schutz des menschlichen Lebens – des ungeborenen wie des verlassenen und ausgesonderten – für alle da war“.

Zehntausende feierten zusammen mit Papst Franziskus an diesem Samstagvormittag das Heilige Jahr der Ehrenamtlichen im Dienst der Barmherzigkeit.

Etwas wie ein spirituelles Paradox umgibt die Mutter Teresa-Schwestern. Sie sind nicht von dieser Welt – und zugleich mitten in der Welt, deren Leid sie lindern. Sie sind komplett aufgehoben in Gott und komplett hingegeben im Dienst an den ärmsten Menschen, die sie finden.

Die Sorge um das gemeinsame Haus der Schöpfung ist ein „neues Werk der Barmherzigkeit. Papst Franziskus schlägt es als Ergänzung zu den klassischen Aufzählungen der Werke der Barmherzigkeit vor.

Die Barmherzigkeit Jesu heilt nicht nur, sie gibt auch die Würde zurück. Papst Franziskus wandte sich in seiner Katechese bei der Generalaudienz einem weiteren Aspekt seines Themas zu, der sozialen Dimension von Barmherzigkeit.

Zwei Drittel des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit sind vorbei. Ob die Welt barmherziger geworden ist, lässt sich nicht beziffern. Messbar sind aber die Pilgerzahlen: Die bleiben weit hinter den Erwartungen zurück, auch wegen der Terrorangst. Ob die Heiligsprechung von Mutter Teresa an diesem Sonntag die Bilanz verbessern kann?

Die Schauspielerin Annette Frier hat als Sprecherin der WDR-Fernsehdokumentation "Unser Land" viel über 70 Jahre NRW erfahren. Wir sprechen mit ihr über die Herausforderung, NRWler zu sein, den Weltjugendtag in Köln und die Rolle von Barmherzigkeit heute.

Es sei ein Anzeichen von "spirituellem Alzheimer", wenn Bischöfe ihre selbst erfahrene Vergebung vergäßen - so Papst Franziskus in einer Videobotschaft an die Bischöfe Nord- und Südamerikas. Anlässlich der Feier zum Heiligen Jahr hat er für eine Kultur Barmherzigkeit geworben.

„Gott ist barmherzig“ heißt das Büchlein, das der auf Kirche und Vatikan spezialisierte deutsche Historiker Ulrich Nersinger im Verlag media Maria vorgelegt hat. In acht Kapiteln durchläuft der geschichtlich hochversierte Journalist verschiedene Gegebenheiten der Heiligen Jahre, spricht über die Ursprünge, die Pilgerströme durch die Jahrhunderte, die Persönlichkeiten und die Heiligen der Jubeljahre.

„Wir haben ihm gesagt, wie sehr wir seine Botschaft der Barmherzigkeit und Zärtlichkeit bewundern, und wie er neue Wege gefunden hat, mit Menschen jedes Glaubens rund um die Welt zu kommunizieren", schrieb Zuckerberg auf Facebook. „Es war eine Begegnung, die wir nie vergessen werden. Du spürst seine Wärme und Freundlichkeit, und wie sehr ihm die Hilfe für Menschen ein Anliegen ist."

Barmherzigkeit hat eine innere Dynamik: Sie beginnt bei der Erinnerung an die selbst empfangene Barmherzigkeit, und dann geht es vom Herzen in die Hände, zu selbst konkret gelebter Barmherzigkeit.

An dieser Stelle dankte der Papst den vielen Freiwilligen in den Suppenküchen. In diesen „Fitness-Studios der Nächstenliebe“, so Franziskus wörtlich, werde „die Kultur des Schenkens verbreitet“. Anerkennung zollte er auch jenen, die andere Werke der Barmherzigkeit übten wie etwa Besuche bei Kranken oder Gefangenen.

Im November endet das Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Das Rahmenprogramm kommt bei den Gläubigen in Deutschland gut an. Nur mit der Beichte tut man sich hier weiterhin schwer - mit einigen Ausnahmen.

"Kranke pflegen!", das ist ein Auftrag an alle von uns. Gerade wir Christen können gar nicht anders. Kardinal Woelki widmet sein Bischofswort heute allen, die Kranke und Sterbende barmherzig pflegen und begleiten.

Die bisherige Zahl der Pilger zum Heiligen Jahr in Rom ist seit dem Frühjahr deutlich gestiegen. Wie das zuständige Vatikan-Büro am Dienstag auf seiner Internetseite mitteilte, pilgerten mittlerweile insgesamt 14.202.277 Gläubige ins Zentrum der katholischen Welt, um die Heiligen Pforten in den Papstbasiliken zu durchschreiten.

Die Deutsche Bischofskonferenz lädt zur Auseinandersetzung mit Mutter Teresa ein, die Papst Franziskus am 4. September in Rom heiligsprechen wird. Dafür stellen die Bischöfe ab sofort ein Online-Dossier zur Verfügung.

Ein großes Geschenk im Heiligen Jahr: Der indische Bischof Mar Sebastian Vadakel hat neue Häuser für 25 bedürftige Familien errichten lassen. Mindestens die Hälfte der Beschenkten seien Hindus, wie die Nachrichtenseite ucanews.com berichtet.

Große Freude herrscht in Assisi: Papst Franziskus hat seine Teilnahme am Friedenstreffen vom kommenden 20. September bestätigt. Demnach nimmt Franziskus an der Abschlussfeier des Weltgebetstages für den Frieden teil, den die katholische Basisgemeinschaft Sant´Egidio organisiert.

Heuer ist das „Jahr der Barmherzigkeit“. Auch der Tölzer Krippenverein beteiligt sich daran, und zwar mit besonderen Darstellungen im Raum der Jahreskrippe. Sie haben großen Bezug zu Bad Tölz und dem aktuellen Geschehen.

Unter den Katholiken Großbritanniens zeigt das Heilige Jahr der Barmherzigkeit bereits sichtbar seine Wirkung. Und zwar gerade in dem Punkt, der Papst Franziskus besonders wichtig ist und der in anderen Teilen der katholischen Welt ungeachtet der immer neu einladenden und werbenden Worte des Pontifex weiter hartnäckig unbeachtet bleibt: dem Empfang des Bußsakraments.

Was gibt es noch zu sagen über das Thema Barmherzigkeit? Ist da nicht schon alles gesagt? Und gepredigt? Und in Gesten wie etwa denen von Papst Franziskus ausgedrückt? Nein, finden zwei Autoren und haben Schriftsteller versammelt, um „Jenseits der Ironie“ – so der Titel des Buches – das Thema neu zu verhandeln.

Es war eine der Gesten der Barmherzigkeit, die Papst Franziskus für das Heilige Jahr angekündigt hatte: Barmherzigkeit zum Nachmachen. In diesem Monat war es ein Überraschungsbesuch in einem Haus am Stadtrand von Rom, wo zwanzig ehemalige Zwangsprostituierte leben, ein Haus voller körperlichem und seelischem Leid.

"Die christliche Gemeinschaft ist geboren und wird wieder geboren aus dieser Eucharistischen Kommunion", sagte Franziskus. Diese Kommunion mit Christus treibe Christen heute an, zu Männern und Frauen zu gehen und ihnen "das konkrete Zeichen" der Barmherzigkeit Christi anzubieten. Dies mache Gläubige zu "Dienern der Barmherzigkeit".

2016 ist das Heilige Jahr der Barmherzigkeit und alle Christen sind zur Pilgerfahrt nach Rom aufgerufen, um die Heilige Pforte im Petersdom zu durchschreiten. Eine der größten Pilgergruppen sind die Deutschen. Wir haben uns auf die Suche nach deutschen Orten in Rom gemacht.

„Wenn Jesus uns eine Gnade schenkt, uns die Sünden vergibt, uns umarmt und liebt, dann macht er die Dinge nie halb, sondern immer ganz.“ Das sagte Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz im Vatikan. „Jesus ist nicht kalt, er hat kein kaltes Herz, sondern er erbarmt sich der Menschen.“

Bogota soll vom 27. bis 30. August "Barmherzigkeits-Hauptstadt" Lateinamerikas sein. Hintergrund dieses Titels ist ein Kongress zu dem Bischöfe aus dem ganzen Kontinent zusammen kommen sollen und über Barmherzigkeit im eigenen Land sprechen werden.

Zur Heiligsprechung von Mutter Teresa am 4. September startet das kirchliche Hilfswerk missio eine Vorbereitungskampagne. Der Leitgedanke der Aktion lautet: „Einfach mal Mutter Teresa sein“. Ziel sei es, „dass diese Heilige der Barmherzigkeit und ihr Anliegen einen Platz in unseren Gemeinden findet“, teilte missio-Präsident Klaus Krämer am Montag mit.

Gott will uns auf den Füßen sehen: Das sagte Papst Franziskus am Mittwoch bei der Generalaudienz in der Audienzhalle vor tausenden Gläubigen. Jeder Gläubige könne während des Heiligen Jahres, beim Durchschreiten einer Heiligen Pforte, die tröstenden Worte Jesu hören: „Weine nicht!“, aber auch die Worte „Steh auf!“.

Oft gehen wir einfach achtlos an ihnen vorbei: Rund 300.000 Männer, Frauen und Kinder in Deutschland leben auf der Straße. In seinem Bischofswort ruft Kardinal Woelki dazu auf, dennoch hinzuschauen und sich für Obdachlose zu engagieren.

Papst Franziskus hat am Donnerstag die Kirche Santa Maria degli Angeli bei Assisi besucht - und sich dort spontan als Beichtvater zur Verfügung gestellt. Zuvor hatte Franziskus in einer Ansprache betont, die Welt brauche Vergebung.

Der Weg der Vergebung im Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit – so der Papst am Ende – "kann die Kirche und die Welt wirklich erneuern. Die Barmherzigkeit in der Welt von heute zu bezeugen, ist eine Aufgabe, der sich keiner von uns entziehen kann.

Die sogenannte „Vergebung von Assisi“ ist ein wunderbares Beispiel für die Barmherzigkeit Gottes, die Papst Franziskus in diesem Heiligen Jahr hervorgehoben hat, findet der Franziskaner und Pilgerseelsorger Thomas Freidel im Gespräch mit Radio Vatikan.

Im Anschluss an die Generalaudienz an diesem Mittwoch - der ersten nach der Sommerpause - sprach Papst Franziskus das Großereignis der kommenden Woche an, die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, die an diesem Freitag beginnen werden.

Das erste Katechesethema war naturgemäß ein Rückblick auf die Reise nach Polen. Drei Schwerpunkte setzte er dabei: den Weltjugendtag (WJT) in Krakau, den Besuch in Tschenstochau um an die Bedeutung der Barmherzigkeit zu erinnern und seinen Besuch im Konzentrationslager Auschwitz.

Papst Franziskus hat das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen. So befinden sich in der Diözese Eichstätt neun Jubiläumskirchen, die in besonderer Weise auf das Heilige Jahr aufmerksam machen. Eine davon ist die St. Moritzkirche im Zentrum von Ingolstadt.

Es ist sein letzter Weltjugendtag als päpstlicher Pressesprecher: Pater Federico Lombardi hat mit domradio.de über das Glaubensfest in Krakau, über Barmherzigkeit in der Politik und über seine eigene Zukunft gesprochen.

Wer kennt das nicht: Der Kleiderschrank ist voll und trotzdem weiß man nicht, was man anziehen soll. In seinem Bischofswort erinnert Kardinal Woelki an Menschen, die wahrlich andere Probleme haben als volle Kleiderschränke.

Wir sind nicht auf die Welt gekommen, um zu vegetieren, um es uns bequem und aus dem Leben ein Sofa zu machen, sondern um im Leben Spuren zu hinterlassen und uns für den Glauben und die Gesellschaft zu engagieren. Das betonte Papst Franziskus bei der Gebetswache am Samstagabend in Krakau vor Tausenden Jugendlichen.

Der offene Austausch mit Gott, frei von Heuchelei und im Vertrauen auf die Göttliche Barmherzigkeit sei es, der das Herz Jesu gewinne, so Papst Franziskus zu den Teilnehmern der Messe.

Die Jugend der Kirche feiert in Krakau Barmherzigkeit und Gemeinschaft, alle Nationen sind vereint und lassen ihre Fahnen nebeneinander flattern, gleichzeitig aber wird Populismus und Nationalismus, so scheint es, in vielen Ländern auch Europas immer stärker.

Spürbar werde diese Liebe in der Barmherzigkeit, mit der uns Christus berühre. Dabei sei Barmherzigkeit nicht etwas neben Liebe, neben gutem Verhalten, sondern Barmherzigkeit sei die Liebeskraft selbst. „Barmherzigkeit ist keine Weichei-Haltung, sondern etwas unwahrscheinlich Kraftvolles“, sagte der Bischof in der Krakauer Gemeinde Bibice, in der die Jugendlichen untergebracht sind.

In seiner Katechese vor 400 Jugendlichen fand Bischof Felix Genn ehrliche Worte: "Ich wusste auch nicht was Papst Franziskus damit meinte."

Die Barmherzigkeit habe stets ein junges Gesicht, so der Papst. „So bitten wir nun alle gemeinsam den Herrn: Stürze uns ins Abenteuer der Barmherzigkeit! Stürze uns in das Abenteuer, Brücken zu bauen und Mauern niederzureißen, stürze uns in das Abenteuer, dem Armen zu helfen, dem, der sich einsam und verlassen fühlt, dem, der keinen Sinn mehr im Leben findet."

Barmherzigkeit zu üben - das ist auch ein großes Thema für die deutschen Bischöfe, die in Krakau beim Weltjugendtag sind. Doch jeder von ihnen hat eine ganz eigene Auffassung davon, was es heißt, barmherzig zu sein.

Bei der Eröffnungsmesse zum Weltjugendtag am Dienstag in Krakau hat der Erzbischof Kardinal Stanislaw Dziwisz die Jugendlichen aufgerufen, das sich vom „Feuer Barmherzigkeit“ entflammen zu lassen und es in die Welt hinaus zu tragen.

Am Mittwochmorgen haben auch die deutschen Bischöfe in Krakau Katechesen mit den Jugendlichen aus ihrem Bistum abgehalten. domradio.de traf den Münsteraner Bischof Felix Genn und fragte ihn nach der Barmherzigkeit in Zeiten von Terror und Gewalt.

Insgesamt 356.000 Pilger aus 187 Ländern haben sich angemeldet. Sie schlafen in Gastfamilien, Schulen und Gemeinden. Das Motto „Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden!“ gibt den Ton vor, es soll um Versöhnung, um Dialog gehen.

Papst Franziskus sprach vom Anbeten des Geldes, alles könne man heute kaufen oder verkaufen. Um barmherzig sein zu können, müsse man sich von diesem Götzendienst befreien.

Angeregt von den Aktivitäten der Ordensfrau spricht er anschließend über die Barmherzigkeit, genauer über die Werke der Barmherzigkeit, zu denen jeder Christ immer wieder aufgefordert sei. „Mutter Teresa hat diese Seite des Evangeliums zur Leitschnur ihres Lebens gemacht“, so der Papst.

Der Papst richtet sich in seiner Videobotschaft direkt an die Weltjugendtags-Besucher. Der 31. Weltjugendtag rufe ihn, den Jugendlichen aus aller Welt zu begegnen, gerade im Heiligen Jahr. „Alles wird in diesem Jubiläumsjahr im Zeichen der Barmherzigkeit stehen und im dankbaren und treuen Gedenken an den heiligen Johannes Paul II..

In einem Telegramm an das Generalkapitel der Dominikaner erinnert Papst Franziskus daran, dass „der Tragbalken, der das Leben der Kirche stützt, die Barmherzigkeit ist.“ Der Papst wünsche sich, so das durch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnete Telegramm, dass alle, die den Charismen des heiligen Dominikus folgen, die Barmherzigkeit bezeugten, indem sie sich zu ihr bekennen und sie in ihrem Leben verkörpern.

Der erste Papst aus Polen hat bei seinen Landsleuten tiefe Spuren hinterlassen - und genießt auch elf Jahre nach seinem Tod große Bewunderung. Bald reist Franziskus nach Polen. Kann er neben Johannes Paul II. bestehen?

​Der Krakauer Kardinal Stanislaw Dziwisz hofft auf möglichst viele junge Menschen, die zum Weltjugendtag in die zweitgrößte Stadt Polens kommen - auch aus Deutschland. Der Weltjugendtag solle die Botschaft der Barmherzigkeit verkünden, sagte Dziwisz.

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ist ein Geschenk, das es zu nutzen gilt – insbesondere beim Weltjugendtag in diesem Monat.

Wie oft gehen wir jeden Tag an Bettlern und Bedürftigen einfach vorbei? Oder gehen ihnen sogar absichtlich aus dem Weg? In seinem Bischofswort appelliert Kardinal Woelki heute an Nächstenliebe und Barmherzigkeit: milde Gaben sind gut christlich!

Bald ist es soweit: Papst Franziskus wird am 4. August bereits zum zweiten Mal während seiner Amtszeit das kleine Städtchen Assisi in Umbrien besuchen. Dort ist die Heimstätte des heiligen Franz von Assisi und gleichzeitig der Gründungsort der heute weltweit operierenden Ordensfamilie der Franziskaner.

Nicht erst im “Jahr der Barmherzigkeit”, auch nicht erst seit der hl. Faustyna im 20. Jahrhundert, schon in der Überlieferung des Alten Bundes ist Barmherzigkeit ein großes Thema. Meistens als Barmherzigkeit Gottes gegenüber dem sündigen Menschen. In den Lesungen der vergangenen Woche hörten wir beim Propheten Hosea in ergreifender Weise von dieser Eigenchaft Gottes.

Bringt mein Glaube gute Werke hervor, oder ist er unfruchtbar und tot? Diese Frage sollten sich Christen immer wieder mal stellen, findet Papst Franziskus. Beim Mittagsgebet am Petersplatz sprach er an diesem Sonntag über das Tagesevangelium, das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter (Lk 10), einen aus seiner Sicht „einfachen und stimulierenden“ Text.

Jesus erzählt in Gleichnissen von der Barmherzigkeit, im Gleichnis vom barmherzigen Samariter oder vom verlorenen Sohn. Die hebräische Ur-Fassung für das Wort 'Barmherzigkeit' ist dabei ein durch und durch weibliches Wort.

Bringt mein Glaube gute Werke hervor, oder ist er unfruchtbar und tot? Diese Frage sollten sich Christen immer wieder mal stellen, findet Papst Franziskus. Beim Mittagsgebet am Petersplatz sprach er an diesem Sonntag über das Tagesevangelium, das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter (Lk 10), einen aus seiner Sicht „einfachen und stimulierenden“

„Lasst Euch von seiner grenzenlosen Barmherzigkeit berühren, so dass Ihr wiederum Apostel der Barmherzigkeit werden könnt, durch Eure Handlungen, Worte und Gebete in unserer Welt, die verletzt wird von Selbstsucht, Hass und so viel Verzweiflung”, sagte Franziskus.

An diesem Mittwochnachmittag wird das neue Video mit dem Gebetsanliegen des Papstes für den Monat Juli freigeschaltet. Es geht diesmal um die Bewahrung der Identität indigener Völker. Jesuitenpater Frédéric Fornos ist internationaler Direktor des Gebetsapostolats - und der Erfinder des monatlichen Videos mit dem Gebetsanliegen des Papstes.

Das Jahr der Barmherzigkeit stelle eine günstige Gelegenheit dazu dar, diese Dimension der Solidarität, Geschwisterlichkeit und gegenseitiger Hilfestellung zu leben, ermunterte der Papst die Anwesenden.

Mit diesem Jubiläum der Barmherzigkeit sagt der Papst uns deutlich, dass wir radikal sein müssen, um die Liebe unseres Herrn Jesus Christus durch unsere Taten in der Welt sichtbar werden zu lassen. Ich glaube, meine Spende war eine gute Antwort auf den Wunsch des Heiligen Vaters.

Barmherzigkeit beginne im Kleinen, ergänzte er: "Eine Frucht für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit wäre es, wenn in unseren Familien und Gemeinden gebrochene Beziehungen wieder geheilt werden könnten, wenn jeder von uns ehrlich darum ringt, unversöhnte Wirklichkeit in den Blick zu nehmen, Feindschaften zu beenden, die Hand zum Frieden auszustrecken."

Die Barmherzigkeit Gottes spielt für Christen und Muslime gleichermaßen eine wichtige Rolle. Das betont der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle in einem Brief an die muslimischen Gemeinden auf dem Gebiet des Bistums Hildesheim.

Kirche braucht Gesichter – und dafür stehen im Heiligen Jahr besonders die Missionare der Barmherzigkeit. Seit vier Monaten ist Georg Austen vom Bonifatiuswerk solch ein Missionar. Am Aschermittwoch wurde der Priester von Papst Franziskus mit über 1.000 weiteren Missionaren aus aller Welt ausgesandt.

Von Barmherzigkeit reden und barmherzig handeln sind zwei verschiedene Dinge. Darauf hat Papst Franziskus an diesem Donnerstag bei seiner Jubiläumsaudienz hingewiesen, der letzten vor der Sommerpause. Barmherzigkeit, das sei ein Lebensstil, so der Papst vor Zehntausenden Besuchern auf dem Petersplatz.

So ein entgrenztes Heiliges Jahr hat die Kirche noch nicht erlebt: Überall auf dem Planeten hat Papst Franziskus „Heilige Pforten der Barmherzigkeit“ aufspringen lassen. Eine ganz besondere dieser Heiligen Pforten gibt es auf den Salomoneninseln im Pazifik: Sie fliegt. Sie kommt zu den Menschen überall auf dem Archipel.

Sie ist die Heilige der Barmherzigkeit schlechthin: Mutter Teresa von Kalkutta. Am 4. September spricht Papst Franziskus sie in Rom heilig. Bis zu ihrem Tod 1997 wirkte sie mit nie versiegender Energie für die Armen und Sterbenden. Sie war eine große Betende und Missionarin durch und durch, diese kleine, drahtige und durchgeistigte Ordensfrau, deren christliches Lebensbeispiel durch die Geschichte leuchtet.

Bislang haben sich 600.000 Jugendliche aus aller Welt angemeldet, eine weitere Million Katholiken wird für die Abschlussmesse am 31. Juli am  "Campus Misericordiae" (Feld der Barmherzigkeit) am Rand von Krakau erwartet. Außer dem WJT in Krakau besucht Papst Franziskus vom 27. bis 31. Juli auch das frühere NS-Vernichtungslager Auschwitz sowie den Marienwallfahrtort Tschenstochau.

Unangekündigt hat sich Papst Franziskus heute in Begleitung zu seiner Generalaudienz begeben: Eine Gruppe von Flüchtlingen flankierte den Papst bei seinem Einzug auf dem Petersplatz. „Heute begleiten mich diese jungen Leute“, erklärte der Papst im Verlauf seiner Katechese.

An diesem Mittwoch hat Papst Franziskus gemeinsam mit den bei der Generalaudienz anwesenden Pilgern sein persönliches Abendgebet gebetet. „Uns dem Willen Gottes anzuvertrauen“, so der Papst während seiner Katechese über die Heiligung des Aussätzigen, von der das Lukasevangelium berichtet, „bedeutet in der Tat, uns seiner unendlichen Barmherzigkeit zu unterwerfen."

Die Türen des Herzens weit aufmachen, und Jesus macht den Rest und erneuert den ganzen Menschen: Das ist die rechte Art der Umkehr, über die Papst Franziskus an diesem Samstag auf dem Petersplatz sprach. Er empfing Tausende Pilger und Besucher zu einer der Sonder-Generalaudienzen zum Heiligen Jahr, die jeweils einmal im Monat an einem Samstag stattfinden.

Sein Besuch reiht sich ein in die Serie der „Gesten der Barmherzigkeit“, die der Papst zum Heiligen Jahr einmal im Monat an einem Freitag setzt. Im Januar war er in einem Pflegeheim für Patienten in vegetativem Zustand, im Februar besuchte er Drogenabhängige in einem Rehabilitationszentrum in Castelgandolfo, im März am Gründonnerstag das Flüchtlingslager in Castelnuovo di Porto vor den Toren Roms.

Papst Franziskus ruft alle Menschen auf der Welt dazu auf, dass sie Werke der Barmherzigkeit tuen. Das päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ hat an diesem Freitag ihre internationale Spendenkampagne „Be God´s mercy“ – „Sei Gottes Barmherzigkeit“ eröffnet.

An diesem Donnerstag hat Papst Franziskus eine besondere Audienz abgehalten: Rund 7.000 Vertreter von Zirkusdarstellern und Schaustellern kamen in die vatikanische Audienzhalle, um dem Papst im Rahmen des Heiligen Jahres zu begegnen.

Papst Franziskus hat erneut Feindseligkeit gegenüber Flüchtlingen kritisiert. Diese würden ebenso wie Arme, Kranke und andere Außenseiter oft als störend empfunden, sagte er am Mittwoch bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz.

Arme, Bedürftige, Flüchtlinge, Asylsuchende: sie alle spiegeln sich in der Gestalt des Blinden, den Jesus in Jericho heilte. Papst Franziskus legte an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz diese Erzählung im Lukasevangelium aus (Lk, 18,35-43) und betrachtete sie im Leseschlüssel der Barmherzigkeit.

Lieben trotz allem, trotz Beeinträchtigung, Leid, Schmerz: das ist die Chance des Lebens. Das hat Papst Franziskus den tausenden Kranken und ihren Begleitern gesagt, die zum Jubiläum der Barmherzigkeit an diesem Sonntag mit ihm die Heilige Messe auf dem Petersplatz feierten.

Papst Franziskus hat vor einer Diskriminierung behinderter und kranker Menschen in der Kirche gewarnt. Bei der Audienz für die Teilnehmer der Veranstaltung zum Heiligen Jahr für die Kranken nahm er die Priester in die Pflicht, für alle da zu sein. Es könne nicht sein, dass Menschen mit Behinderung von der Kommunion und Messen ausgeschlossen seien.

Der indische Weihbischof Mar Jacob Muricken hat einem Hindu eine Niere gespendet. "Das ist nur ein einfaches Opfer für einen Mitmenschen", kommentierte er die Transplantation laut einem Bericht des britischen katholischen Wochenmagazins "The Tablet".

Oberbayerische Katholiken wollen kommenden Dienstag gemeinsam mit Muslimen auf Wallfahrt gehen. Die Pilgerprozession steht ganz im Zeichen der Barmherzigkeit und möchte, dass Fremde zu Freunden werden.

Während der Jubiläumsfeier für Priester in Rom hat Bischof Robert Barron mit CNA in einem Interview die Bedeutung des Priestertums nach Papst Franziskus diskutiert. "In der Vision des Papstes sind Priester die Schlüsselfiguren, die Barmherzigkeit Gottes in der Welt mitzuteilen. Das sieht er als unsere Hauptmission an" sagte Bischof Barron am 3. Juni.

Der Organisator des „Giubileo“, Kurienerzbischof Rino Fisichella, sagte vor der Presse: „Bis zum heutigen Tag lag die Zahl der Pilger, die zum Heiligen Jahr nach Rom gekommen sind, bei 9.100.935, wenn man den Besuch der vier Päpstlichen Basiliken und die Heilige Pforte im Marienwallfahrtsort Divino Amore (am südlichen Stadtrand Roms) mitrechnet

Für den kürzlich gestorbenen Theologen, Journalisten und Flüchtlingshelfer Rupert Neudeck war Barmherzigkeit "der Urgrund jeder Gesellschaft". Das geht aus einem Text hervor, der in dem Buch "Jenseits der Ironie. Dialoge der Barmherzigkeit" veröffentlicht wird.

Kardinal Reinhard Marx hat sich gegen Tendenzen zur Individualisierung ausgesprochen. "Eine Kultur der Barmherzigkeit ist absolut notwendig", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz.

Suchen, Einbeziehen, sich freuen: so zeichnen sich Priester aus. Papst Franziskus predigte an diesem Freitag abschließend zur Priesterversammlung anlässlich des Heiligen Jahres, nach den Meditationen von diesem Donnerstag noch einmal eine kurze und bezeichnende Skizze des Priesteramtes.

Um die Werke der Barmherzigkeit kreisten die Gedanken von Papst Franziskus in seiner dritten Meditation für Priester von diesem Donnerstag. Er hielt sie in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern.

Niemand kann die Barmherzigkeit Gottes besser an andere weitergeben als derjenige, „der die Erfahrung lebendig hält, in Bezug auf das gleiche Böse selbst Barmherzigkeit empfangen zu haben“. Das ist der zentrale Gedanke in Franziskus’ zweiter Meditation von diesem Donnerstag.

Dreimal Franziskus: In den drei Papstbasiliken von Rom leitet Franziskus an diesem Donnerstag einen Einkehrtag für Priester und Seminaristen - vormittags im Lateran, mittags in Santa Maria Maggiore und nachmittags in Sankt Paul vor den Mauern. Vor den Teilnehmern der internationalen Priesterwallfahrt zum Heiligen Jahr entfaltet Franziskus das Thema Barmherzigkeit in drei Meditationen.

Einen ungewöhnlichen Predigt-Marathon unternimmt Papst Franziskus anlässlich einer Priesterwallfahrt zum Heiligen Jahr: In drei verschiedenen römischen Basiliken hält der 79-Jährige am Donnerstag geistliche Vorträge für Priester aus aller Welt.

Papst Franziskus veröffentlicht im Rahmen des Heiligen Jahres zu Beginn jeden Monats zusammen mit dem Gebetsnetzwerk ein Video mit einem speziellen Anliegen.

Nicht das arrogante, sondern das demütige Gebet zieht die göttliche Barmherzigkeit auf sich. Das sagte Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz.

Am Fronleichnamstag diente es noch als Altar: Das Flüchtlingsboot, das der Kölner Kardinal Woelki nach Deutschland gebracht hat. Jetzt steht es als Zeichen für Barmherzigkeit im Kölner Dom.

Der Ablasshandel ist von gestern, den Ablass gibt es aber auch heute noch in der katholischen Kirche. Gerade im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit spielt er eine große Rolle, erklärt Jan Hendrik Stens aus der domradio.de-Theologieredaktion.

Gemessen an den hohen Erwartungen verläuft das Heilige Jahr der Barmherzigkeit bislang eher verhalten. Nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel sowie den Dauerquerelen in der Stadt Rom bleiben die ganz großen Pilgermassen aus. Aber die Organisatoren sind mit dem bisherigen Verlauf trotzdem zufrieden.

Vom 1. bis 3. Juni wird Papst Franziskus mit Pilgern aus der ganzen Welt das Jubiläum der Priester feiern. Diese drei Tage des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit sind in besonderer Weise dem Gebet und der Betrachtung derer gewidmet, die der Herr in seine engere Nachfolge gerufen hat.

Vier Stadt-Pilgerwege führen alle zur Heiligen Pforte im Petersdom. Hier eine Audio-Kostprobe aus der Sendereihe von Gudrun Sailer mit dem in Rom stationierten deutschen Pilgerpfarrer Werner Demmel.

Die katholische Kirche bekommt im Verlauf des „Heiligen Jahres der Barmherzigkeit“ fünf neue Heilige, unter ihnen Mutter Teresa von Kalkutta (Heiligsprechung 4. September). Die ersten beiden Heiligsprechungen erfolgen kommenden Sonntag: Papst Franziskus wird die schwedische Ökumene-Pionierin und Judenretterin Maria Elisabeth Hesselblad (1870-1957) und den polnischen Ordensgründer Jan Papczynski (1631-1701) zur Ehre der Altäre erheben.

Das Holzboot soll während des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit als Mahnzeichen im Dom stehen. Es wurde zuvor in Kooperation mit der Hilfsorganisation MOAS durch das Erzbistum von Malta nach Köln gebracht.

Die Heilig-Jahr-Feiern der Ständigen Diakone hatten Freitagnachmittag mit einer Begegnung der Diakone und ihrer Familien im Vatikan begonnen. Am Samstag besuchten sie den Petersdom und passierten auch die Heilige Pforte.

Er freue sich, dass so viele deutsche Katholiken an dem Katholikentag in Leipzig teilnehmen würden. „Ihr wollt den Menschen in Leipzig und in ganz Deutschland zeigen, dass Ihr aus der Freude des Evangeliums lebt. Ihr habt gute Beziehungen mit den Christen anderer Konfessionen und legt mit Eurem tätigen Einsatz für die Schwachen und die Bedürftigen glaubhaft Zeugnis für Christus ab“, so der Papst.

Das Gebet ist kein Zauberstab, sondern es hilft, sich den Glauben an Gott auch in den schwierigsten Momenten zu bewahren. Das hat Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz gesagt. In Fortführung seiner Katechesenreihe über die Barmherzigkeit beleuchtete der Papst diesmal das Gebet als Quelle der Barmherzigkeit.

Ende Mai werden in Leipzig Zehntausende zum 100. Deutschen Katholikentag erwartet. Das Treffen steht unter dem Leitwort "Seht, da ist der Mensch". SWR und MDR nehmen den Jubiläums-Katholikentag zum Anlass, nach dem Engagement der Katholiken für Kirche und Gesellschaft zu fragen.

Schon während seiner Schülerzeit hatte Dylan Cuddy die Idee, die Vereinigten Staaten einmal zu Fuß zu durchqueren. Vor einem Vierteljahr ist er schließlich los gelaufen: Im Namen der Barmherzigkeit läuft er von Florida nach Kalifornien.

Nach seiner Anerkennung und mit dieser Anweisung, feierten die Menschen ab 1912 öffentlich das Fest des Herrn der Barmherzigkeit. Heute ist das Fest 13 Tage lang, und dauert vom 20. September bis 3. Oktober.

In seiner Katechesen-Reihe zum Jahr der Barmherzigkeit sprach der Heilige Vater vor tausenden Gläubigen darüber, dass, wer die Armen ignoriere, Gott beleidige.

Er erinnerte auch daran, dass sich in Krakau ein Heiligtum befindet, dass der Göttlichen Barmherzigkeit gewidmet ist und "wir hoffen, dass die Jugendlichen es besuchen, dort den eigenen Frieden finden und diese Botschaft in die Welt tragen."

Er war 1,35 Meter groß, hatte mystische Gaben wie die der Prophezeiung, und er trug Jesu Wundmale an seinem Leib. Schon bei seinem Tod eilte Leopold Mandic der Ruf der Heiligkeit voraus. Heute spielt er eine große Rolle für die Katholiken in Kroatien.

An Pfingsten hat Papst Franziskus die Arbeit von Missionaren als ein großes Werk der Barmherzigkeit bezeichnet, die auf der Sehnsucht eines jeden Menschen beruhe, gerettet und geliebt zu werden. Die Mission an alle Länder sei, sowohl geistlich wie materiell, ein immenses Werk der Barmherzigkeit, sagte der Papst.

Die Mission ist ein „mütterlicher Dienst der Barmherzigkeit“. Mit diesen Worten in seiner Botschaft zum Sonntag der Weltmission am kommenden 23. Oktober hebt Papst Franziskus die besondere Bedeutung der Frau für die Mission der Kirche hervor.

Der Ausflug gehört zu einer Reihe namens „Freitag der Barmherzigkeit“; damit will der Papst im Heiligen Jahr seine Nähe zu den Schwächsten zeigen. Wohin genau diese Ausflüge ihn führen, wird vorher nie verraten. Seit Januar hat Franziskus fünf solcher Aktionen unternommen; auch sein Besuch in einem Migrantenlager auf Lesbos wird dazu gezählt.

Inhaltlich ging der Papst in seiner Katechese bei der Audienz weiter die vielen verschiedenen Aspekte der Barmherzigkeit durch, diesmal sprach er von der Pietà, was sowohl sich erbarmen als auch fromme Hingabe bedeutet.

Die Kirchensendung "STATIONEN" des Bayerischen Rundfunks hat sich in ihrer aktuellen Sendung mit dem Thema "Barmherzigkeit auseinandergesetzt. In welcher Form finden wir Barmherzigkeit in unserem Alltag?

Mit Gott macht man keine Tauschgeschäfte, man bekommt nichts von ihm als Preis für Wohlverhalten. Stattdessen ist Gottes Barmherzigkeit überfließend und ohne jede Bedingung. Es ist eine für ihn bezeichnende Bibelstelle, die Papst Franziskus ins Zentrum seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch stellte, das Gleichnis vom barmherzigen Vater.

Ein „brennendes“ Herz haben, dem Ruf des Heiligen Geistes gehorchen und aufbrechen, ohne schon vorher zu wissen, wohin einen die Reise führt: So sieht für Papst Franziskus erfülltes Leben aus.

Ein Beitrag der Serie "Katholisch für Anfänger". Die Zeichentrickserie erklärt auf einfache und humorvolle Art zentrale Begriffe aus Kirche und Christentum. In dieser Folge geht es um Barmerherzigkeit.

Das Pilgerzentrum des Bistums Rom organisiert eine Ausstellung von historischen Dokumenten über die Heiligen Jahre der Kirche seit dem Jahr 1300. Damit soll das Heilige Jahr der Barmherzigkeit auch unter einem historischen Blickwinkel betrachtet werden können.

Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit veröffentlicht der Vatikan jedes Monat ein Papst-Video, in dem Franziskus das jeweilige Gebetsanliegen mit eigenen Worten nochmals verdeutlicht.

Bei seiner Teilnahme am nächsten Weltjugendtag in Krakau im kommenden Juli wird Papst Franziskus auch das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz besuchen. Auch dort wolle er ein Zeichen der Barmherzigkeit setzen, passend sowohl zum Heiligen Jahr als auch zum Motto des Weltjugendtags in Polen „Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden“.

Ein Heiliges-Jahr-Event der „getrockneten Tränen“ hat Papst Franziskus an Christi Himmelfahrt im Petersdom geleitet. Die Gebetsvigil richtete sich an alle Trauernden und Beladenen; Ausgangspunkt war der Satz in der biblischen „Offenbarung des Johannes“, Gott werde „alle Tränen von ihren Augen abwischen“ (Offb 21,4).

2016 ist das Heilige Jahr der Barmherzigkeit und alle Christen sind zur Pilgerfahrt nach Rom aufgerufen, um die Heilige Pforte im Petersdom zu durchschreiten. Eine der größten Pilgergruppen sind die Deutschen.

Tausende arme Frauen und Männer aus ganz Europa werden im November eine Chance bekommen, die es nur einmal im Leben gibt: Mit dem Papst zusammen das Jahr der Barmherzigkeit in Rom zu feiern.

Wenn Christen „in sich selbst verschlossen“ sind, dann „riechen sie abgestanden“: Eine typische Franziskus-Formulierung. Bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch hat der Papst die Gläubigen einmal mehr zum Rausgehen ermuntert. Sie sollten es halten wie der Hirte im Gleichnis Jesu, der dem verlorenen Schaf nachgeht, bis er es wieder zur Herde zurückgebracht hat.

Zur Barmherzigkeit Gottes gehört die Versöhnung. Daran hat Papst Franziskus die Heilig-Jahr-Pilger an diesem Samstag erinnert. Gott sei immer dazu bereit, Vergebung zu schenken, er gehe uns gerade dann nach, wenn wir uns durch unsere Sünden von ihm entfernt haben, sagte Franziskus bei einer der Sonder-Generalaudienzen zum Jubiläum.

Eins ist schnell klar: Schüchtern ist Christof May nicht. "Gigantomanisch" sei es, dass von den rund 30 Missionaren der Barmherzigkeit aus Deutschland allein acht aus dem kleinen Bistum Limburg kommen, sagt der athletische Mann mit dem offenen Blick und dem grau melierten Haar.

Die vom Papst ernannten „Missionare der Barmherzigkeit“ könnten sich nach einem Vorschlag des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa künftig um die mögliche Kommunionzulassung für wiederverheiratete Geschiedene kümmern. Es gehe um jene Fälle, bei denen man viel zuhören und pastoral begleiten müsse, „um das Heil der Seelen im Hinblick auf den Empfang der Sakramente zu gewährleisten“.

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, hat die Bedeutung von Barmherzigkeit für die Gesellschaft hervorgehoben. Sie sei die emotionale Ergänzung zu Recht und Gerechtigkeit.

Papst Franziskus hat die Gläubigen bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz dazu aufgerufen, vorbehaltlos allen zu helfen. Als Vorbild nannte er den barmherzigen Samariter aus der Gleichniserzählung Jesu.

Papst Franziskus hat vom 23. - 25. April zum „Jubiläum der Jugend“ im Heiligen Jahr eingeladen. Dazu sind an diesem Wochenende rund 70.000 Jugendliche aus Italien und zahlreichen anderen Ländern nach Rom gepilgert.

„Ohne Jesus gibt es keinen Empfangsnetz für den Glauben!“ Mit dieser Metapher erläuterte der Papst, weshalb es sich lohnt, zu beten. Franziskus richtete diese Worte in einer Videobotschaft an die Teilnehmer des „Jubiläums der Jugend“, die am Samstagabend im römischen Olympiastadion an einem Fest und Konzert teilnahmen.

Die Liebe ist die Identitätskarte eines jeden Christen, so der Papst in seiner Predigt in der Heiligen Messe des Jubiläums der Jugendlichen am Sonntag auf dem Petersplatz. Vor den rund 70.000 jungen Teilnehmer dieses Ereignis im Rahmen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit ging der Papst auf die Bedeutung der Liebe ein.

"Der Name Gottes ist Barmherzigkeit" heißt das neue Buch von Papst Franziskus und war Thema am Abend in München. Der Talkmaster Thomas Gottschalk hat mit Kardinal Reinhard Marx darüber diskutiert. Gottschalk setzt große Hoffnungen in Papst Franziskus. Das Kirchenoberhaupt verstehe es, seine Botschaft in einer „beruhigend schlichten“ Sprache und nicht zu verkopft zu vermitteln, sagte der 65-Jährige.

Rom wird bevölkert von Jugendlichen am diesem Wochenende. Papst Franziskus lädt ein zum „Jubiläum der Jugend“ im Heiligen Jahr. Mehrere zehntausend Kinder und Jugendliche sind dem Ruf gefolgt. 

Bischof Friedhelm Hofmann hat die dritte Heilige Pforte der Barmherzigkeit im Bistum Würzburg feierlich auf dem Kreuzberg eröffnet. Pünktlich zum Start der Wallfahrtssaison sind Menschen aller Konfessionen und Religionen eingeladen, dort Gottes Liebe zu begegnen.

Falls sich Franziskus und Bedford-Strohm doch über Theologie unterhalten wollten, wäre Benedikt XVI. der geeignete Stichwortgeber. Der emeritierte Papst schlug jüngst eine kühne theologische Brücke zwischen Martin Luther und Franziskus. Seine These: Franziskus' Kurs der Barmherzigkeit sei die Rechtfertigungslehre des Reformators in modernem Gewand.

Im Rahmen seiner andauernden Katechese-Reihe zum Jahr der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus am heutigen Mittwoch über die Passagen im Evangelium reflektiert, die das Abendessen Jesu im Hause Simons des Pharisäers beschreiben.

Papst Franziskus bittet Flüchtlinge um Entschuldigung für die Abschottung der europäischen Gesellschaft. Das tut er in einer Videobotschaft zum 35. Jahrestag des Jesuiten Flüchtlingsdienstes in Italien.

In der 6. Folge der Reihe "Werke der Barmherzigkeit" geht es um das Thema "Fremde aufnehmen". Weihbischof Dr. Reinhard Hauke aus Erfurt spricht mit einem Flüchtling aus Syrien über dieses Werk der Barmherzigkeit.

Trotz des Heiligen Jahres ist die Zahl der Rom-Besucher im ersten Quartal 2016 zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr kamen 3,5 Prozent weniger Besucher in die Ewige Stadt, teilte die Tourismusbehörde der Region Latium laut italienischen Medien mit.

Mehr Verantwortung für die Seelsorger: Das ist Franziskus wichtig, auch in seinem nachsynodalen Schreiben "Amoris Laetitia". Der Kölner Pfarrer Franz Meurer erzählt im domradio.de-Gespräch, warum der Papst selbst für ihn ein Seelsorger ist.

Eine Haltung, die Papst Franziskus bereits zum wiederholten Mal kritisiert: die der „Doktoren des Buchstabens“, die ihre Gesetze über das Leben des Einzelnen in seinen Nöten stellen und Menschen verurteilen mit dem Wort Gottes - gegen das Wort Gottes. Mit dieser Methode sei es in der Kirchengeschichte auch zu Auswüchsen wie der Hexenverfolgung gekommen, sagte der Papst.

Barmherzigkeit und Kunst: Eine neue Ausstellung im deutschsprachigen Pilgerzentrum in Rom will auf diese Verbindung hinweisen.

Als Nagelprobe für die Reformen von Papst Franziskus wurde sein langerwartetes Schreiben zu Ehe und Familie bezeichnet. Doch was herauskam, ist kein Reformpapier, sondern ein tiefgründiges Plädoyer für Barmherzigkeit.

Jesus ist die reine, kostenfreie und absolute Liebe. Das betonte Papst Franziskus bei strahlendem Sonnenschein auf dem Petersplatz während seiner Generalaudienz. Er setzte an diesem Mittwoch seine Katechese zum Evangelium der Barmherzigkeit fort.

Im "Heiligen Jahr der Barmherzigkeit" durchschreiten Pilger Heilige Pforten, um ein Zeichen der Umkehr zu setzen und einen Ablass zu gewinnen. Was aber ist ein Ablass genau?

Das heutige Datum ist eng verbunden mit Papst Johannes Paul II. Der 2. April 2005 ist sein Sterbetag. Papst Johannes Paul II. Es war 21:37 am Vorabend des Weißen Sonntags, als die Totenglocke für Papst Johannes Paul II. erklang. Dieser erste Sonntag nach Ostern hatte dem Papst immer besonders am Herzen gelegen.

Anlässlich des Jahres der Barmherzigkeit bietet das Erzbistum Köln verschiedene Termine, Veranstaltungen und Impulse an. In Bonn können die Bürger nachlesen, was für ihre Mitbürger Barmherzigkeit bedeutet und wo sie sie erlebt haben. An der Pforte des Bonner Münsters wurde dazu ein vier Meter hohes "Tor der Barmherzigkeit" aufgebaut.

»Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan« (Joh 20,30). Das Evangelium ist das Buch der Barmherzigkeit Gottes, das gelesen und wieder gelesen werden muss. Denn alles, was Jesus gesagt und getan hat, ist Ausdruck der Barmherzigkeit des Vaters.

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen der Barmherzigkeit, die viele Gesichter hat. Papst Franziskus hat diesem Samstagabend, dem Vorabend vor dem Barmherzigkeitssonntag, auf dem Petersplatz die Vigil gefeiert. Seit Donnerstag sind in Rom schon tausende Pilger, um mit dem Papst an diesem Sonntag den „Tag der Göttlichen Barmherzigkeit“ (Dies Divinae Misericordia) zu feiern. Gemäß den Organisatoren des Heiligen Jahres – dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung – handelt es sich um einen der vielen Höhepunkte im gesamten Barmherzigkeitsjahr.

Von Freitag bis Sonntag treffen sich in Rom Gläubige aus aller Welt zum Fest der "Göttlichen Barmherzigkeit" (3. April) während des Heiligen Jahres. Neben Gebeten, Katechesen und Erfahrungsberichten sind eine Gebetswache mit Papst Franziskus geplant.

Gott sei für viele ein Fremder geworden. Das sagte der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper am Freitag beim Europäischen Apostolischen Kongresse der Barmherzigkeit in Rom. Keine leichte Aufgabe ihn wieder näher zu bringen.

Statt wenigstens einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen, sei Europa vornehmlich um Abschottung bemüht, sagte Schönborn am Donnerstag in seiner Eröffnungsrede zum Europäischen Apostolischen Kongress der Barmherzigkeit vor rund 150 Teilnehmern in der römischen Kirche Sant'Andrea della Valle. Der Kardinal prangerte zudem an, dass die Christenverfolgung weltweit zugenommen habe.

Barmherzigkeit bedeutet nach den Worten des deutschen Kurienkardinals Gerhard Ludwig Müller nicht Verzicht auf die Gebote Gottes. Sie sei keine Rechtfertigung, diese Gebote zu suspendieren oder abzuschwächen, betonte der Präfekt der Glaubenskongregation in einem Interviewbuch des spanischen Journalisten Carlos Granados.

Das einzige, was Menschen wirklich brauchen, ist die Vergebung und die Befreiung von der Sünde: Papst Franziskus sprach bei der Katechese auf dem Petersplatz während der Generalaudienz an diesem Mittwoch einmal mehr über die Barmherzigkeit, er las und meditierte den Psalm 51, genannt „Miserere“.

Nach der Fastenzeit, die die Kirche in diesem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit mit besonderer Intensität und Umkehr gelebt habe, nach den beeindruckenden Feiern des österlichen Triduums, so Franziskus, „stehen wir auch heute vor dem leeren Grab Jesu, und meditieren mit Staunen und Dankbarkeit über das große Geheimnis der Auferstehung des Herrn.“

Außerhalb der Stadtmauern steht nahe am Tiber über dem Grab des heiligen Paulus die große Basilika zu seinen Ehren. Als einzige der vier römischen Papstbasiliken ist sie auch Abteikirche, in der seit gut 1300 Jahren das Gebet der Benediktinermönche erklingt.

Im großen domradio.de-Interview spricht Erzbischof Georg Gänswein ausführlich über Ostern, seine Arbeit und die Theologie der Kar- und Ostertage. Im dritten Teil: Seine persönliche Sicht auf Ostern.

Der Papst erinnerte an die geistigen und moralischen Abgründe der gegenwärtigen Menschheit, die nur mithilfe der unendlichen Barmherzigkeit und Liebe Gottes zu überwinden seien. Etwa an die Opfer von Terror und Krieg in Syrien und der Ukraine, an die Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa ums Leben kommen, an Umweltzerstörung und Nahrungsmittelkrisen.

Auch am Karfreitag ging es um die Terror-Angriffe auf Brüssel. Der Prediger des Papstes, Raniero Cantalamessa, sprach dabei jedoch darüber, dass Barmherzigkeit die Welt retten werde. Der Kapuzinerpater sagte im Rahmen der Karfreitagsliturgie im Petersdom: “Das Gegenteil von Barmherzigkeit ist nicht Gerechtigkeit, sondern Rache”.

Manilas Kardinal Luis Antonio Tagle hat am letzten Mittwoch der Karwoche mit den Insassen des Stadtgefängnisses von Manila die Messe zur Eröffnung der Heiligen Pforte gefeiert. Er bekannte, dass alle Menschen Fehler machten und trug den Häftlingen auf, an ihren Verfehlungen zu wachsen. „Lasst uns die Hoffnung nicht aufgeben.“ Alle seien zu Verrat fähig, aber eben auch zur Liebe.

Im großen domradio.de-Interview spricht Erzbischof Georg Gänswein ausführlich über Ostern, seine Arbeit und die Theologie der Kar- und Ostertage. Im ersten Teil: Die Bedeutung des Karfreitags und das Heilige Jahr der Barmherzigkeit.

Mit der Barmherzigkeit kann man es gar nicht übertreiben. Das war die Botschaft von Papst Franziskus bei der Feier der Chrisam-Messe an diesem Gründonnerstag-Morgen im Petersdom. Wie in jedem Jahr versammelte der Erzbischof von Rom seine Priester um sich, um in einer Messfeier die Öle zu weihen, die im kommenden Jahr für Sakramente und andere liturgische Akte gebraucht werden.

„Alles in diesen Tagen der Passion erzählt uns von der Barmherzigkeit“ – mit dieser Botschaft leitete Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz in das „Drama der Liebe“ ein, das österliche Triduum, welches am Donnerstag mit der Feier des letzten Abendmahles beginnt.

Ein Interview des emeritierten Papstes Benedikt XVI. hat aufhorchen lassen. In einem Zitat, das am Mittwoch daraus bekannt wurde, würdigt Benedikt seinen Nachfolger Franziskus dafür, dass er die göttliche Barmherzigkeit zu einem Leitthema seines Pontifikats gemacht hat. Es ist die erste „öffentliche“ Äußerung des emeritierten über den amtierenden Papst.

Erstmals äußert sich der emeritierte Papst Benedikt XVI. öffentlich über seinen Nachfolger Franziskus: Er lobte ihn insbesondere für seine Auslegung der Göttlichen Barmherzigkeit während seines bisherigen Pontifikates.

„Öffnet die Herzen und die Türen für die Flüchtlinge, die an den verschlossenen Grenzen warten!“ Diesen Appell an die Länder – und vor allem an deren Regierenden – richtete der Papst bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz. Ausgehend von seiner Katechesenreihe zum Thema Barmherzigkeit in der Heiligen Schrift ging der Papst auf zwei Abschnitte im 30. und 31. Buch des Propheten Jeremia ein, die dem Bibelleser auch als „Trostschrift“ bekannt sind.

Bald wird man genauer wissen, wann Mutter Teresa heiliggesprochen werden soll: Beim Konsistorium, das für diesen Dienstag angesetzt ist, wird das Datum offiziell bekanntgegeben. Die Gründerin der „Schwestern der Nächstenliebe“ sollte jedoch noch im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit zur Ehre der Altäre erhoben werden.

In Wales will die katholische Kirche mit einer transportablen "Heiligen Pforte" auch kranken und weniger mobilen Menschen einen sogenannten Ablass ermöglichen. Das rund drei Meter hohe, tragbare weiße Tor mit der Aufschrift "Mercy" (Barmherzigkeit) soll jeden Samstag in einer anderen Kirche der Diözese Wrexham aufgestellt werden, wie das Magazin "Catholic Herald" berichtet.

Leslie Knopf ist eine amerikanische Jugendliche, die vor einigen Tagen die bewegendste und unerwartetste Erfahrung ihres Lebens gemacht hat: Vom Papst persönlich die Beichte zu empfangen. Während der Initiative "24 Stunden für den Herrn" im Rahmen des Jahres der Barmherzigkeit, hatte sie dazu im Petersdom Gelegenheit.

Es ist Heiliges Jahr. Wollte man jemanden, der von der Kirche gar nichts weiß erklären, was das ist,so könnte man vielleicht den banalen Vergleich mit einer Behörde heranziehen, die "einen Tag der offenen Tür" feiert.

Mit der Fußwaschung lehrt der Herr uns sein „neues Gebot”, nämlich die gegenseitige Liebe und den Dienst am Nächsten. Das betonte Papst Franziskus bei seiner dritten außerordentlichen Generalaudienz im Rahmen des Heiligen Jahres für 40.000 Pilger auf dem Petersplatz an diesem Samstag.

Sie ist ein Gegenzeugnis zu dem, wie die Welt geworden ist: Barmherzigkeit. So charakterisiert Kardinal Walter Kasper den Schwerpunkt, den der Papst seinem Pontifikat in diesem Heiligen Jahr gegeben hat. Die Barmherzigkeit sei ein Name Gottes, betont der Papst, doch das bleibt nicht immer spannungsfrei.

Exakt drei Jahre nach seiner Wahl ist Papst Franziskus an diesem Sonntag gewissermaßen zu den Ursprüngen zurückgekehrt: Beim Angelus am Petersplatz legte er nämlich dasselbe Evangelium aus wie bei seinem ersten Angelus-Auftritt von 2013. Damals wie heute las er die Johannes-Schriftstelle von der Begegnung Jesu mit der Ehebrecherin als paradigmatischen Text über Gottes Barmherzigkeit (Joh 8,1-11).

Sein unermüdliches Dringen auf Barmherzigkeit, sein Blick auf den konkreten Einzelfall, haben jedoch durchaus Früchte getragen: Der Papst hat ein Umdenken in der katholischen Kirche angestoßen. Die Bischöfe schwenkten größtenteils auf seinen Kurs der Barmherzigkeit ein.

Obdachlose in Rom können sich nun an den Vatikan wenden, wenn sie ärztliche Hilfe brauchen: Der Heilige Stuhl bietet Bedürftigen eine "Klinik für die Armen" an. Diese hat gestern an den Kolonnaden des Petersplatzes ihren Dienst aufgenommen.

Liebe: Das ist mehr als nur nette Worte und Dinge tun, sagte Papst Franziskus am heutigen Samstag bei der dritten Generalaudienz zum Jubeljahr der Barmherzigkeit. Liebe bedeute, sich selbst zu vergessen und anderen zu dienen, so wie Jesu die Füße der Jünger gewaschen habe.

Zur Feier des dritten Jahrestags der Wahl von Papst Franziskus wird es ein 24-Stunden-Gebet in der Kirche San Lorenzo geben. Es ist eine Antwort auf die Bitte des Papstes, für ihn zu beten. Diese Geste komme „von Herzen“, so die Organisatoren des Gebetsmarathons, die Bewegung „Papaboys“.

Papst Franziskus hat zu einem heiligen Jahr der Barmherzigkeit aufgerufen. Doch was bedeutet eigentlich Barmherzigkeit? Und wie verhält sie sich zur Gerechtigkeit? Hier finden Sie Material für Ihre Gemeinde- und Bildungsarbeit.

Jesus erzählt das Gleichnis vom verlorenen Sohn, und vergleicht Gott mit dem barmherzigen Vater. Und die hebräische Ur-Fassung benutzt dabei sogar ein ganz und gar weibliches Wort für die vortrefflichste Eigenschaft Gottes.

In vielen Ländern ist der Besuch der Beichte seit längerem stark rückläufig. Mit dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit möchte Papst Franziskus die Beichte wieder ins Bewusstsein holen und fordert von Beichtvätern barmherzig zu sein.

Das sagte Papst Franziskus bei einer Begegnung mit Teilnehmern einer Vatikan-Konferenz zum Thema Beichte im Vatikan, die an diesem Freitag mit einem Bußgottesdienst im Petersdom endet. Franziskus betonte die zentrale Bedeutung des Sakraments – nicht nur für das außerordentliche Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Die Vergebung, so Franziskus, sei nämlich vielleicht die größte der heiligen Pforten.

Drei Jahre Papst Franziskus: am Sonntag, den 13. März, jährt sich die Wahl des argentinischen Kardinals Jorge Mario Bergoglio zum Nachfolger Petri zum dritten Mal. Franziskus selbst ist bis Freitag in Fastenexerzitien mit den Spitzen der römischen Kurie. Radio Vatikan nutzt das zu einer kleinen Feier-Serie: Bis einschließlich Freitag präsentierten wir im O-Ton die Schlüsselwörter des Pontifikates von Papst Franziskus.

Papst Franziskus hat am Freitag unangekündigt ein katholisches Therapiezentrum für jugendliche Drogenabhängige in der Nähe von Castelgandolfo besucht. Der Vatikan teilte mit, Franziskus habe der Gemeinde "San Carlo" im Rahmen seiner "Freitage der Barmherzigkeit" am Nachmittag einen Überraschungsbesuch abgestattet.

Macht und Barmherzigkeit – ein Wortpaar, das in den Reflexionen des Papstes immer wieder auftaucht, so auch an diesem Mittwoch bei der Katechese während der Generalaudienz.

Im Jahr der Barmherzigkeit muss die katholische Kirche über ihre eigenen Grenzen hinausgehen und Barmherzigkeit auch von anderen Religionen lernen. Das betonte Kardinal Luis Antonio Tagle am Mittwoch bei der Begegnung mit Studenten an der Universität Gregoriana.

In seiner Bulle zum Heiligen Jahr hatte der Papst angekündigt, ihnen die Vollmacht zu geben, "auch von den Sünden loszusprechen, die normalerweise dem Apostolischen Stuhl vorbehalten sind. Damit soll der Umfang ihrer Sendung sichtbar werden."

Das Konterfei von Papst Franziskus prangt auf einer neuen Briefmarkenserie, herausgegeben vom numismatischen und filatelischen Büro des Vatikans zum Jahr der Barmherzigkeit.

Papst Franziskus hat am Wochenende erneut die Gläubigen überrascht, die am Angelusgebet auf dem Petersplatz teilgenommen hatten. Er schenkte ihnen die "Misericordina Plus", eine kleine Schachtel, die einen Rosenkranz und ein Bild des barmherzigen Jesus enthält.

An diesem Samstag startet er wieder, der Clericus Cup, im Vatikan so etwas wie die Bundesliga oder der Pokalwettbewerb im Fußball. Teams der verschiedenen Priesterseminarien und Universitäten treten gegeneinander an, das Motto lautet in diesem Jahr „Barmherzigkeit auf dem Feld“, was die Spieler auch alle auf ihren Trikots tragen werden.

Papst Franziskus hat die Christen aufgerufen, ihren Glauben in der Fastenzeit durch tätige Nächstenliebe zu bezeugen.

Kirche ist keine Zuchtmeisterin mehr, sondern eine gütige Mutter und ein fester Vater. Das sollen nun auch die Missionare der Barmherzigkeit zeigen, sagt Bruder Paulus Terwitte.

Auch der Dominikaner Diethard Zils ist zum Missionar der Barmherzigkeit berufen. Er nahm deshalb am Dienstagabend an der Audienz für die Missionare in der Sala Regia im Vatikan teil.

Im Rahmen seiner Generalaudienz an diesem Aschermittwoch hat Papst Franziskus dazu aufgerufen, den Bedürftigen großzügige Spenden zukommen zu lassen. In seiner Katechese erklärte er den Anwesenden die biblische Bedeutung des Jubeljahres, die jedoch nichts von ihrer Aktualität verloren habe.

Es gibt drei Medikamente, die den Menschen von der Sünde heilen: Gebet, Barmherzigkeit und Fasten. Darüber predigte Papst Franziskus während seiner Messe an Aschermittwoch. Zugegen waren auch einige hundert Missionare der Barmherzigkeit, die an diesem Mittwoch zu Beginn der Fastenzeit ausgesandt werden im Rahmen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit.

Der päpstliche Delegat für das Heilige Jahr, Erzbischof Rino Fisichella, hat einen Brief an die mehr als tausend Missionare der Barmherzigkeit geschrieben, in dem erklärt wird, von welchen Sünden diese Priester lossprechen können.

Priester, die gute Beichtväter sein wollen, müssen ihre eigenen Sünden erkennen um Büßern zu vergeben und sie zu trösten: Das hat Papst Franziskus am heutigen Tag vor Beginn der Fastenzeit betont.

Ganz Rom ist in Aufregung, zigtausende haben sie begleitet, bei ihnen die Nacht im Gebet verbracht, ihnen auf dem Petersplatz die Ehre erwiesen: Pater Pio und Pater Leopold Mandic.

„Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder.“ Diese Worte des hl. Petrus im Tagesevangelium hat Franziskus zum Anlass genommen, über die christliche Berufung nachzudenken. In seiner Kurzkatechese beim Angelusgebet sagte er am Sonntag, diese Reaktion zeige, dass Jesus wirklich der Herr ist.

Es war wie eine Generalaudienz: beim Treffen des Papstes mit den Gebetsgruppen des heiligen Pater Pios auf dem Petersplatz nahmen tausende Gläubige teil. Am Freitagnachmittag wurden die Reliquien von Pater Pio und Leopold Mandic in einer Prozession in die Petersbasilika gebracht, wo sie bis zum 11. Februar bleiben werden.

Nur die Barmherzigkeit Gottes schafft wahre Gerechtigkeit. Das sagte Papst Franziskus bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch in einer Fortführung seiner Katechesenreihe zu den biblischen Grundlagen der Barmherzigkeit. Die Heilige Schrift zeige Gott als „unendliche Barmherzigkeit, aber auch als vollkommene Gerechtigkeit.

Am Mittwoch sind die sterblichen Überreste von Pater Pio und Pater Leopold Mandic in Rom angekommen. Die beiden heiligen Beichtväter, die die Stigmata Jesu trugen, sind Patrone des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit. Papst Franziskus hat ihre posthume Reise nach Rom veranlasst. Was gedanklich dahintersteckt, fragten wir zwei Patres, die die Heiligen besonders gut kennen.

Er ist Mainzer, aber ausgerechnet am Rosenmontag soll er nach Rom. Oder besser, er darf, denn Dominikanerpater Diethard Zils ist einer der Missionare der Barmherzigkeit, die von Papst Franziskus am Aschermittwoch ausgesandt werden.

Auch 19 deutsche Priester sollen am Aschermittwoch von Papst Franziskus als „Missionare der Barmherzigkeit“ ausgesendet werden. Das gab Kurienerzbischof Rino Fisichella am Freitag im Vatikan bekannt. Insgesamt würden mehr als tausend dieser mit speziellen päpstlichen Vollmachten ausgestattete Priester im Heiligen Jahr entsendet, so der Präsident des Päpstlichen Rates für die Neuevangelisierung und Chef-Organisator des Jubiläumsjahres.

Geteilte Freude ist doppelte Freude. So könnte man die Worte von Papst Franziskus bei seiner Generalaudienz an diesem Samstag zusammenfassen. Im Rahmen des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit gab es diesen Samstag, wie stets einmal im Monat während des gesamten Jubiläums, eine sogenannte außerordentliche Generalaudienz.

Das Thema der Barmherzigkeit Gottes durchzieht die ganze Geschichte des Volkes Israel. Das sagte Papst Franziskus am Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Dass der Herr den Weg der Patriarchen begleitete und befeie Israel aus der Knechtschaft in Ägypten befreite, deutete der Papst aus dem Blickwinkel der Barmherzigkeit.

Die Pforte sei jedoch “keine magische Türe”, so die Erzdiözese. Es müsse klar sein, dass der damit verbundene Ablass von den Gläubigen “fordert, als Pilger, das Sakrament der Beichte wahrzunehmen, an der Feier der Heiligen Eucharistie teilzunehmen unter Betrachtung der Barmherzigkeit, ein Glaubensbekenntnis zu sprechen, und für den Heiligen Vater und seine Gebetsanliegen zu beten, zum Wohl der Kirche und der ganzen Welt.”

Lesen Sie dir Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016. Die Botschaft des heiligen Vaters steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Barmherzigkeit.

In Rom sollen 98 Häftlinge als Helfer im Heiligen Jahr eingesetzt werden. Ein entsprechendes Projekt wurde vom Dezernat für Gefängnisverwaltung gebilligt, wie die italienische Zeitung "La Repubblica" am Freitag berichtete.

Hier gehts zum Volltext der Papstbotschaft zum 50. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel. Thema: „Kommunikation und Barmherzigkeit – eine fruchtbare Begegnung“.

Eine Heilige Pforte, die ins Leere führt: Auch das gibt es in diesem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit.

"Wir alle sind auf der Suche nach dem Antlitz unseres Herrn, um in ihm einen Weg für unser Leben zu finden", sagte Papst Benedikt XVI bei seinem Besuch in Manoppello im Jahr 2006. Heute, zehn Jahre später, ist das Antlitz Christi zurück in Rom, das seit dem Fall Roms im Jahr 1527 in einem Kapuzinerkloster in den Abruzzen aufbewahrt wird.

In einem langen Interview, das diese Woche als Buch in 84 Ländern gleichzeitig erscheint, erklärt Papst Franziskus der Welt die Barmherzigkeit. Der Vatikan-Experte Andrea Tornielli hat es geführt. Christ & Welt hat exklusiv mit ihm gesprochen und druckt die bewegendsten Zitate aus seinem Buch.

Der Weg der Buße für drei verurteilte Mörder in Italien beinhaltet eine einzigartige Rolle bei der Heiligen Messe: sie machen die Hostien, die von Gefängnisseelsorgern, einem Kardinal und vielleicht eines Tages vom Papst konsekriert werden.

Es ist das Gesicht der Barmherzigkeit: Das einzigartige Tuchbild von Jesus Christus. In wenigen Tagen kommt es nach Rom – Verehrung und Messe mit Erzbischof Georg Gänswein

Franziskus ist immer wieder für eine Überraschung gut. Im Jahr der Barmherzigkeit gibt es diese sogar mit Ansage: Einmal im Monat wird der Heilige Vater einen Akt der Barmherzigkeit verrichten.

Die Jugend soll den Mut haben, auch gegen den Strom zu schwimmen. Das schreibt der Papst in einer Botschaft zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit der Jungen und Mädchen. Franziskus lädt in seiner Botschaft zum internationalen Treffen der 13- bis 16-Jährigen in Rom ein, das Ende April im Rahmen des Heiligen Jahres stattfindet. Das Treffen vom 23. bis 25. April steht unter dem Leitwort „Wachsen und barmherzig werden wie der Vater“. Höhepunkt der Veranstaltung ist eine Begegnung mit Franziskus.

Auch die Flüchtlingsinsel Lampedusa bekommt ihre eigene „Heilige Pforte der Barmherzigkeit“. Der zuständige Erzbischof, Kardinal Francesco Montenegro, wird sie am kommenden Samstag öffnen. Die „Heilige Pforte“ führt in die Kirche der „Madonna di Porto Salvo“.

Papst Franziskus regt für alle karitativen Gruppen der katholischen Kirche auf der ganzen Welt einen fastenzeitlichen Einkehrtag zum Thema Barmherzigkeit an. Mit der Verbreitung der Initiative ist der Päpstliche Caritas-Rat „Cor Unum“ befasst.

Papst Franziskus hat eine neue Katechesenreihe über die Barmherzigkeit Gottes aus der Sicht der Heiligen Schrift begonnen. Ziel sei es, Barmherzigkeit „zu lernen im Hören auf das, was Gott selbst mit seinem Wort lehrt“, erläuterte der Papst bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch in der vatikanischen Audienzhalle.

In seinem neuen Buch über die Barmherzigkeit Gottes erklärt Franziskus, dass seine viel zitierten Worte "Wer bin ich, dass ich urteile?" über eine homosexuelle Person, die auf der Suche nach Gott ist, einfach nur eine Reflektion der Glaubenslehre sei, wie sie im Katechismus der katholischen Kirche (KKK) stehe.

Der Wiener Kardinal übernimmt die Leitung des apostolischen Europakongresses der „Barmherzigkeit“ zum Heiligen Jahr. Das bestätigte an diesem Dienstag der Vatikan. Der Kongress findet eine Woche nach Ostern, vom 31. März bis zum 1.April in Rom statt.

Papst Franziskus hat eine Grundsatzrede über die Weltlage gehalten. Anlass der Rede war die traditionelle Ansprache des Papstes zu den am Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten.

Seit Eröffnung des Heiligen Jahres vor einem Monat sind nach Vatikanangaben mehr als eine Million Menschen nach Rom gepilgert. Bisher hätten die Verantwortlichen insgesamt 1.025.000 Gläubige aus aller Welt gezählt.

Papst Franziskus hat nach eigenen Worten eine besonders enge Beziehung zu Häftlingen. „Immer wenn ich zu einem Besuch oder zu einer Feier die Schwelle einer Haftanstalt überschreite, kommt mir der Gedanke: Warum sie und nicht ich?“, so Franziskus. Er fühle sich stets den Inhaftierten nahe, weil er sich seines „Standes als Sünder sehr bewusst“ sei. Die „Bild am Sonntag“ veröffentlichte diese Äußerungen unter Verweis auf ein Buch von Papst Franziskus, das am Dienstag in Rom vorgestellt wird. In Deutschland erscheint es unter dem Titel „Der Name Gottes ist Barmherzigkeit“.

Die Kapuziner haben es gerade bestätigt: Der unverweste Leib des heiligen Pio von Pietrelcina, des Heiligen mit den Wundmalen, wird anlässlich des Jubiläums der Barmherzigkeit und auf Wunsch von Papst Franziskus vom 3. bis 11. Februar endlich nach Rom kommen, damit die Gläubigen ihn verehren können.

Roms sechste und letzte Heilige Pforte der Barmherzigkeit ist eröffnet: Am Dreikönigstag wurde das Portal an der Wallfahrtskirche der Muttergottes zur Göttlichen Liebe, „Divino Amore“, im Süden der Stadt eingeweiht.

Papst Franziskus hat an diesem Dreikönigstag seine erste Videobotschaft zum Heiligen Jahr veröffentlicht. Im Januar geht es beim Gebetsanliegen um den interreligiöser Dialog. Für Papst Franziskus kein unbedeutendes Thema.

Heilige Pforte und Pforte der Barmherzigkeit: Das ist für Papst Franziskus mehr als alle anderen die Pforte der Basilika Santa Maria Maggiore, der vom Bischof Roms am meisten geliebten Basilika, die er sofort nach seiner Wahl zum Papst aufgesucht hatte und die er jedes Mal nach der Rückehr von einer Reise besucht.

Gott will unsere Herzen umwandeln und die Welt aus dem Einflussbereich egoistischer Interessen befreien. Von Bischof William Shomali. Der Autor ist Weihbischof im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem. Der Beitrag wurde aus dem Französischen übersetzt von Katrin Krips-Schmidt

Mit einem Appell zu mehr Anerkennung für Familien hat Papst Franziskus am Sonntag das Programm des Heiligen Jahres begonnen. "Verlieren wir nicht das Vertrauen in die Familie", sagte er in einem Gottesdienst zum heutigen Hochfest der Heiligen Familie im Petersdom. Im Heiligen Jahr solle jede christliche Familie ein "bevorzugter Ort sein, wo man die Freude der Vergebung erfährt", so der Papst.

Die katholische Kirche befindet sich im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki spricht im Interview über die Bedeutung von Barmherzigkeit als das Salz im menschlichen Miteinander und die Schwierigkeiten, sie im Alltag zu leben.

Öffnen wir unsere Herzen, um die Gnade dieses Tages zu empfangen, die er selber ist: Jesus ist der leuchtende „Tag“, der am Horizont der Menschheit aufgegangen ist. Ein Tag der Barmherzigkeit, an dem Gott Vater der Menschheit seine unermessliche Zärtlichkeit offenbart hat. Ein Tag des Lichtes, das die Finsternis von Angst und Furcht vertreibt. Ein Tag des Friedens, an dem es möglich wird, einander zu begegnen, miteinander ins Gespräch zu kommen und vor allem sich zu versöhnen. Ein Tag der Freude: einer „großen Freude“ für die Kleinen und die Demütigen und für das ganze Volk (vgl. Lk 2,10).

Die Geschichte vom barmherzigen Samariter kennt beinahe jedes Kind. Im Christentum zählt Barmherzigkeit zu den zentralen Tugenden, wie aber sieht das in der Philosophie aus? Welchen Stellenwert hat sie dort, wo die Vernunft häufig als einzige Motivation allen Handelns gilt? Über die Rolle der Barmherzigkeit unterhalten sich Philosophie-Professor Markus Gabriel und Christiane Florin, Redaktionsleiterin der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt", bei einem Coffe2go.

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit muss auch zuhause, in der Familie gelebt werden, nicht nur bei großen Events. Das sagte Papst Franziskus am Montag bei der traditionellen Weihnachts-Audienz mit Vatikan-Mitarbeitern und ihren Familien in der Audienzhalle.

Papst Franziskus ernannte den bisherigen Bischof von Innsbruck Manfred Scheuer im November zum Bischof von Linz. Der gebürtige Oberösterreicher kehrt also wieder in seine Heimat zurückkehrt. Radio Vatikan hat mit ihm über seinen Zugang zum Jahr der Barmherzigkeit gesprochen.

Mit Spannung wurde die Weihnachtsansprache von Papst Franziskus erwartet. Vergangenes Jahr hatte er den Mitarbeitern der römischen Kurie ähnlich deutlich seine Meinung gesagt wie kürzlich den deutschen Bischöfen: 15 “Kurienkrankheiten” diagnostizierte der Heilige Vater damals, “die jeden Christen, jede Kurie, Gemeinschaft, Kongregation, Pfarrei und kirchliche Bewegung befallen könnten”, wie Franziskus heute noch einmal betonte.

Zu den herausragendsten Tugenden des als "Architekt Gottes" bekannten Mannes zählte die Barmherzigkeit, vor allem gegenüber Bedürftigen und Kranken, so seine Unterstützer.

Papst Franziskus hat kurz vor Beginn des außerordentlichen Heiligen Jahres der italienischen Wochenzeitschrift »Credere« ein Interview gewährt. Sie ist die offizielle Zeitung für das Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit, das der Heilige Vater am 8. Dezember eröffnet hat.

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit hat sein erstes „Wunder“. In China konnten zu Beginn dieser Woche 10.000 Katholiken das Öffnen einer Heiligen Pforte feiern, ohne dass die Polizei einschritt

Mit etwas Verspätung hat sich am Samstagabend auch in Bagdad eine Heilige Pforte geöffnet. Patriarch Louis Sako wünscht sich, dass auch die Christen im Irak (deren Zahl nur noch bei etwa einer halben Million liegt und von denen viele Flüchtlinge sind) am weltweiten Jubeljahr der Barmherzigkeit teilnehmen können. Die Heilige Pforte führt in die Mariä-Schmerzen-Basilika in der irakischen Hauptstadt.

Persönlich hat Papst Franziskus die Spender des Christbaums und der Krippe auf dem Petersplatz begrüßt und daran erinnert, dass die Geburt Jesu im Stall zeige, dass er sich uns niemals aufzwängt.

Papst Franziskus hat eine Obdachlosenunterkunft und Armenküche des römischen Caritas-Verbandes besucht. In der Sozialstation am Hauptbahnhof Termini feierte er vor der Essenausgabe an einem schlichten Altar mit Obdachlosen, Bedürftigen, Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern einen Gottesdienst. Zuvor öffnete er dort zum Beginn des Heiligen Jahrs eine Heilige Pforte. Sie die einzige in Rom, die nicht zu einer Kirche gehört.

Die Häftlinge sind für Papst Franziskus immer ein Herzensanliegen gewesen. So hat er nun entschieden, dass auch sie während des Heiligen Jahres den vollkommenen Ablass erlangen können.

Zur Beichte gehen bedeute, mit Gott versöhnt zu werden und die "unmittelbare Erfahrung seiner Barmherzigkeit zu machen", so der Papst.

Das Heilige Jahr ist nach dem Willen von Papst Franziskus ein "Jubiläum der Barmherzigkeit". Der Blick in die Bibel zeigt, dass Barmherzigkeit zunächst eine Eigenschaft Gottes ist. Weil Gott aber den Menschen liebt, können auch wir barmherzig handeln – wir sollen es sogar, fordert Gott immer wieder. Rund 50 Mal kommt das Wort Barmherzigkeit bzw. barmherzig in der Heiligen Schrift vor.

Was bedeutet eigentlich Barmherzigkeit? Das Wort findet durch Papst Franziskus zwar gerade wieder Eingang in die deutsche Sprache, aber im aktiven Wortschatz ist es eher selten anzutreffen. Dabei ist es doch ein schönes Wort, in dem das Herz in der Mitte steht. Und ohne ein offenes Herz ist auch die Barmherzigkeit undenkbar.

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ist fundamental für das Heilige Land. Seit Generationen erlebt es einen Konflikt, der unendlich scheint und der zwar im wesentlichen politisch, aber eben auch religiös grundiert ist: Eine religiöse Gemeinschaft wirft da der anderen Fehler und Ungerechtigkeiten vor.

Die Hoffnung in die Barmherzigkeit Gottes macht den Menschen frei, so der Papst in der Predigt bei der Frühmesse von diesem Montag. In der vatikanischen Casa Santa Marta sagte er, dass jegliche „klerikale Strenge“ die Herzen verschließe und viel Leid zufügen könne.

Eine interaktive Karte gibt einen Überblick über die Heiligen Pforten in den bayerischen Diözesen.

In seiner ersten Generalaudienz nach der Eröffnung des Heiligen Jahres hat Papst Franziskus Kirche und Welt zu mehr Barmherzigkeit aufgerufen.

Am Wochenende haben die deutschen Bischöfe in mehreren Bistümern den Start des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit gefeiert. Dabei öffneten sie die Heiligen Pforten, die es zum ersten Mal nicht nur in Rom gibt.

Die Eröffnung des Heiligen Jahres in Rom noch einmal in Bildern.

Die Barmherzigkeit Gottes verändert die Welt und auch die Kirche: Im Heiligen Jahr ist die Kirche und jeder einzelne Gläubige aufgerufen, sich neu an dieser Barmherzigkeit Gottes zu orientieren. Das sagte Papst Franziskus an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz.

Am Abend der Eröffnung zum Heiligen Jahr wurden faszinierende Bilder an die Fassade des Petersdoms geworfen. Vor allem Tier- und Naturfotografien wurden auf die steinerne Leinwand projiziert. Rund 2.000 Pilger bestaunten die Lichtshow.

Die Predigt von Papst Franziskus zur Eröffnung der heiligen Pforte in Rom.

Wer die Eröffnungsmesse nicht live im Fernsehen mitverfolgen konnte, kann sich die ganze Eröffnungszeremonie noch einmal komplett als Video anschauen.

Tausende Pilger sind zur Stunde unterwegs zum Petersplatz in der Ewigen Stadt, um die Öffnung der Heiligen Pforte zu erleben, die offiziell das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eröffnet. Aber worum geht es eigentlich in diesem Jahr? Sieben Dinge sollte jeder wissen.

Heute hat Papst Franziskus das Jahr der Barmherzigkeit offiziell in Rom eröffnet. Erstmals in der Kirchengeschichte waren bei der Öffnung einer Heiligen Pforte zwei Päpste anwesend.

Unser ehemaliger Bischof und jetzige Kardinal Gerhard Ludwig Müller(Präfekt der Glaubenskongregation) hat ein lesenswertes Interview zum Jahr der Barmherzigkeit gegeben.

 

 

 

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit beginnt. Papst Franziskus hat es in Rom eröffnet. Im Bistum Regensburg ist die Eröffnung am 13. Dezember 2015. In diesem Video sind wir einmal dem Begriff der Barmherzigkeit auf den Grund gegangen.

Offiziell wird Papst Franziskus das "Jahr der Barmherzigkeit" am 8. Dezember in Rom eröffnen. Aber inoffiziell hat er bereits auf seiner zurückligenende Afrikareise die erste Heilige Pforte geöffnet. Was ist eigentlich eine Heilige Pforte und warum werden wir eigentlich dieses Heilige Jahr feiern? Papst Franziskus hat darauf die Antwort und Radio Vatikan hat diese Erklärung in einem Beitrag zusammengefasst.

Was ist das Jahr der Barmherzigkeit? Was sollen wir damit? Diese Frage hört man in letzten Tagen immer öfter. Viele haben in den Medien davon gehört, wissen aber nicht genau was es damit auf sich hat. Der deutsche Kapuzinerpater Helmut Rakowski hat sich so seine Gedanken dazu gemacht. Er wirkt am Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung, der das Heilige Jahr auf vatikanischer Seite vorbereitet.

Auch die Beichte ist Papst Franziskus ein wichtiges Anliegen während des Heiligen Jahres. Doch heutzutage ist die Beichte quasi aus der "Mode" gekommen. Viele fragen sich: "Was und warum soll ich denn beichten?" Doch das heilige Jahr kann eine gute Inspiration sein, das Sakrament der Buße neu zu entdecken. Und wie es seit jeher Brauch ist, wird durch die Teilnahme an diesem Heiligen Jahr ein völliger Ablaß gewährt. Kardinal Mauro Piacenza erklärt in diesem Interview, warum eine Beichte sehr befreiend sein kann.

Mitarbeiter der Diözese Graz-Seckau haben die offizielle Hymne mit deutschem Text gesungen. Wer einmal ein paar Minuten vom stressigen Alltag abschalten möchte, sollte sich dieses Video ansehen!

Darüber dürften sich vor allem die bayerischen Gläubigen sehr freuen!!